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	<title>Muttermilch Archive | Mamaluja</title>
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	<description>Stillberaterin und Doula</description>
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		<title>Muss ich pumpen, um erfolgreich stillen zu können?</title>
		<link>https://mamaluja.de/muss-ich-pumpen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[CarinaRosen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2025 12:28:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema Stillen]]></category>
		<category><![CDATA[muss ich pumpen]]></category>
		<category><![CDATA[Muttermilch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diese Frage höre ich oft – und die klare Antwort lautet:Nein, du musst nicht zusätzlich pumpen, um voll stillen zu können. Wenn du dein Baby nach Bedarf stillst und es gut zunimmt, regelt dein Körper die Milchmenge ganz natürlich. Stillen funktioniert nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage: dein Baby trinkt -> deine Brust produziert, dein [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Diese Frage höre ich oft – und die klare Antwort lautet:<br><strong>Nein, du musst nicht zusätzlich pumpen, um voll stillen zu können.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du dein Baby nach Bedarf stillst und es gut zunimmt, regelt dein Körper die Milchmenge ganz natürlich. Stillen funktioniert nach dem Prinzip von <em>Angebot und Nachfrage</em>: dein Baby trinkt -> deine Brust produziert, dein Baby trinkt mehr -> die Brust produziert mehr. Ganz ohne zusätzliche Pumpvorgänge.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Aber was ist mit einem Vorrat für Notfäll</strong>e</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Mamas möchten gerne „für den Fall der Fälle“ etwas Muttermilch einfrieren. Vielleicht, weil sie mal einen Termin haben, sich etwas Zeit für sich wünschen oder einfach beruhigt sind, wenn etwas Vorrat da ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hier gilt:<br>Du&nbsp;<strong>musst nicht</strong>, aber du&nbsp;<strong>darfst natürlich</strong>, wenn du möchtest.<br>Wichtig ist nur,&nbsp;<strong>maßvoll</strong>&nbsp;vorzugehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wenn du pumpen möchtest, sind hier meine Tipps aus der Praxis</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nicht zu viel pumpen.</strong><br>Wenn du zu oft und zu lange pumpst, kann das deinen Milchfluss unnötig anregen. Manche Mamas produzieren dann mehr Milch, als das Baby braucht, dies Wiederrum kann zu Spannungsgefühlen oder Milchstau führen. Dann wird wieder weniger produziert und es entsteht ein rauf und runter. Dadurch entsteht Stress und dies führt wieder zu weniger Milch. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ab und an eine Mahlzeit abpumpen oder ausstreichen.</strong><br>Das reicht völlig aus, um einen kleinen Vorrat aufzubauen. Schon 30–60 ml pro Pumpvorgang sind ausreichend. Du musst keine Flaschen füllen und dies jeden Tag tun.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pumpe gerne, wenn du die andere Seite stillst.</strong><br>Viele Frauen merken, dass dann der Milchspendereflex stärker ist. So kannst du ganz entspannt und natürlich etwas auffangen, ohne zusätzlichen Stress oder Druck und du sparst dadurch auch viel Zeit. Aber auch hier gilt wieder. Es soll stressfrei sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Achte auf die richtige Größe des Pumptrichters.</strong><br>Ein zu kleiner oder zu großer Trichter kann Schmerzen verursachen und kann zu wunden Mamillen (Brustwarzen) führen. Lass dich dazu am besten von einer Stillberaterin oder deiner Hebamme beraten, es lohnt sich. Welche Pumpe ist hier tatsächlich schon fast egal. Schau mit welcher du am besten zurecht kommst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kleinere Mengen abpumpen.</strong><br>Muttermilch ist kostbar. Wenn du kleinere Portionen einfrierst, kannst du sie besser nach Bedarf auftauen, so vermeidest du, Milch wegschütten zu müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Informiere dich über stillfreundliches Zufüttern.</strong><br>Wenn dein Baby einmal Muttermilch aus einem Becher oder mit einem Löffel bekommt, achte darauf, dass es <em>stillfreundlich gefüttert</em> wird. Das bedeutet: langsames Trinken, Pausen und achte auf dein Baby und ob es schon satt ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Pumpen kann praktisch sein, aber es ist keine Pflicht.<br>Dein Körper weiß, was er tut. Und du darfst darauf vertrauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du dich fürs Pumpen entscheidest, tu es achtsam, entspannt und in deinem Tempo.<br>Wenn du dich dagegen entscheidest, ist das genauso gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wichtigste ist:<br>Dein Baby und du seid ein Team.<br>Stillen ist kein Wettbewerb, sondern Verbindung.<br>Du machst das wunderbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hast du weitere Fragen rund um das Thema Pumpen? Melde dich gerne bei mir per <a href="https://mamaluja.de/kontakt/">Mail</a>, schau auch gerne auf meiner <a href="https://www.instagram.com/_carinarosen_">Instagramseite</a> vorbei</p>



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		<title>Bekommt mein Baby genug Muttermilch</title>
		<link>https://mamaluja.de/bekommt-mein-baby-genug-muttermilch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[CarinaRosen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jan 2025 11:27:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema Stillen]]></category>
		<category><![CDATA[genug Milch]]></category>
		<category><![CDATA[Muttermilch]]></category>
		<category><![CDATA[stillen]]></category>
		<category><![CDATA[Stillmahlzeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Thema, was schnell zur Verunsicherung führen kann. Denn leider hat unsere Brust keine Messlatte, an der wir erkennen können, wie viel das Baby getrunken hat. Dies ist an der Flasche doch etwas leichter. Daher soll es in diesem Blog darum gehen, wie du erkennen kannst, ob dein Baby genug Muttermilch bekommt. Beobachte dein Baby [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Ein Thema, was schnell zur Verunsicherung führen kann. Denn leider hat unsere Brust keine Messlatte, an der wir erkennen können, wie viel das Baby getrunken hat. Dies ist an der Flasche doch etwas leichter. Daher soll es in diesem Blog darum gehen, wie du erkennen kannst, ob dein Baby genug Muttermilch bekommt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beobachte dein Baby</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie trinkt es an der Brust, ist es hektisch, sucht immer wieder, dockt immer wieder an und ab? Wie sind die Hände, zur Faust geballt, oder sind sie offen? Ebenso die Füße, zusammen gekrallt oder offen? </p>



<p class="wp-block-paragraph">An diesen kleinen Merkmalen kann man schon mal erste Beobachtungen machen, ob dein Baby genug Milch bekommt. Babys, die sehr hektisch die gesamte Stillmahlzeit sind, haben ggf. noch Hunger und bekommen nicht genug. Wenn sie nur am Anfang hektisch suchen, sich aber dann im weiteren Verlauf entspannen, mussten vielleicht zu lange warten oder sind einfach vom Typ eher unruhig. Entspannen sich aber, wenn die Milch dann fließt und das Bäuchlein sich langsam füllt. Babys, die Hunger haben, ballen sehr oft ihre Hände zu einer Faust, das gleiche kann man auch an der Füßen erkennen. Wenn die Muttermilch aber auch hier fließt und die Kleinen satter werden, öffnen sich die Hände und Füße. Manche Babys legen sogar die Hände um die Brust und umfassen sie. Manche kneten hierbei sogar die Brust, um noch mehr Muttermilch zu bekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das wiederholte ab- und andocken muss nicht immer ein klares Zeichen sein. Es kann vorkommen, wenn die Milch nicht schnell genug fließt, sie in den Mund rein schießt, also zu viel Muttermilch da ist, aber auch ein zu kurzes Zungenband kann dies verursachen. Die Kinder können hier das Vakuum nicht halten und dadurch docken sie sich immer wieder neu an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hörst du dein Baby schlucken?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch etwas, das man beobachten, aber noch besser hören kann. Dein Baby schluckt am Anfang der Stillmahlzeit sehr häufig und &#8222;unterbricht&#8220; hierfür das Saugen um schlucken zu können. Dies kann man sehr gut hören, wenn nicht gerade Geschwisterkinder, oder anderen Menschen, um dich herum lauter sind. Je länger die Stillmahlzeit dauert, um so entspannter schlucken die meisten Kinder, der Abstand von einem zum nächsten Schlucken dauert länger. Das Bäuchlein füllt sich eben immer mehr und gerade bei den &#8222;Hektikern&#8220; hört man es doch sehr deutlich, dass sie sich mehr und mehr entspannen. Hier werdet ihr immer wieder hören oder lesen, dass wenn ein Baby 10 min oft geschluckt hat, es eine ausreichende Mahlzeit getrunken hat. Meiner Erfahrung nach, kann man dies gar nicht so pauschal sagen, denn es gibt die Babys die schnell und viel auf einmal trinken und eben andere Babys, die einfach seeeeeehr gemütlich sind und gerade am Anfang länger brauchen. Aber als groben Richtwert kann man es im Kopf haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie fühlt sich deine Brust an?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist ein Tipp, der am Anfang ein guter Indikator ist. Zu Beginn der Stillmahlzeit ist die Brust oft noch prall und &#8222;gut gefüllt&#8220;. Während der Mahlzeit wird diese dann langsam weicher und fühlt sich leerer an. Hier ist aber zu beachten, dass je älter dein Baby wird, dies nicht mehr passt und der größte Teil an Muttermilch beim Stillen selbst gebildet wird. Die Brust und dein Baby stellen sich auf den Bedarf ein und so fühlt sie sich im Verlauf oft auch weich an und dein Baby bekommt trotzdem genug. Daher solltest du dies mit den ersten beiden Punkten zusammen beobachte und fühlen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie sind die Ausscheidungen deines Babys?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein sehr guter Indikator sind die Ausscheidungen deines Kindes. Wie oft sind die Windeln nass und schwer mit Urin gefüllt und wie oft hat es Stuhlgang? Gerade in den ersten Tagen scheidet dein Baby noch Mekonium aus, der sich dann in Muttermilchstuhl ändert. Dieser ist senfgelb oder curryfarben und ist relativ geruchlos bzw angenehm vom Geruch her. Solltet ihr, aufgrund von med. Gründen zufüttern müssen, kann der Stuhl auch schon mal unangenehmer riechen. In den ersten Lebenswochen sollte dein Baby 3-5x am Tag Stuhlgang haben, dieser ist cremig bis breiig. Nach der Wochenbettzeit kann sich die Häufigkeit ändern. 10x pro Tag bis alle 10 Tage ist bei einem vollgestillten Baby ok. Helft bitte nicht mit irgendwelchen mechanischen Hilfsmitteln nach. dies wird noch viel zu oft empfohlen und ist leider sehr oft kontraproduktiv.<br>4-6 Windeln sollten mit Urin gefüllt sein (natürlich mischt dieser sich auch mit Stuhlgang in der Windel). Dieser sollte klar und geruchlos sein, solltest du einen Uringeruch wahrnehmen, ist dies ein Zeichen, dass dein Kind zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt. Übrigens ist dies auch bei uns Erwachsenen oft ein Zeichen 😉</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Gewicht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich ist auch das Gewicht ein Zeichen, ob dein Baby genug zu sich nimmt und es gut umsetzen kann. Daher wird gerade das Gewicht am Anfang so häufig kontrolliert. Auch ich als Stillberaterin frage immer nach den Gewichten, da man es auch hier schon gut einschätzen kann und mit weiteren Fragen eventuelle Probleme herausfinden kann. Aber hiermit ist nicht das Stillwiegen gemeint. Dies ist schon lange völlig überholt und ist definitiv nicht mehr zu empfehlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solltet ihr Fragen haben, meldet auch gerne und schreibt mir über mein <a href="https://mamaluja.de/kontakt/">Kontaktformular</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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