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	<title>Stillmahlzeiten Archive | Mamaluja</title>
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	<description>Stillberaterin und Doula</description>
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	<title>Stillmahlzeiten Archive | Mamaluja</title>
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		<title>D-MER: Wenn Stillen plötzlich negative Gefühle auslöst</title>
		<link>https://mamaluja.de/d-mer-was-ist-das/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[CarinaRosen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2025 11:50:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema Stillen]]></category>
		<category><![CDATA[D-MER]]></category>
		<category><![CDATA[stillberaterin]]></category>
		<category><![CDATA[stillen]]></category>
		<category><![CDATA[Stillmahlzeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stillen ist für viele Frauen ein inniger, friedlicher Moment der Nähe mit ihrem Kind. Doch manche Mütter erleben beim Anlegen oder während des Milchspendereflexes (dem „Milcheinschuss“) das Gegenteil: plötzlich auftretende, starke negative Gefühle wie Traurigkeit, Angst, Ekel oder sogar Wut. Dieses Phänomen hat einen Namen: Dysphoric Milk Ejection Reflex (D-MER) also dysphorischer Milchspendereflex. Was ist [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Stillen ist für viele Frauen ein inniger, friedlicher Moment der Nähe mit ihrem Kind. Doch manche Mütter erleben beim Anlegen oder während des Milchspendereflexes (dem „Milcheinschuss“) das Gegenteil: plötzlich auftretende, starke negative Gefühle wie Traurigkeit, Angst, Ekel oder sogar Wut. Dieses Phänomen hat einen Namen: Dysphoric Milk Ejection Reflex (D-MER) also dysphorischer Milchspendereflex.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist D-MER?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">D-MER ist eine körperliche Reaktion, die ausschließlich in Verbindung mit dem Milchspendereflex auftritt. Es ist <strong>keine</strong> psychologische Erkrankungen, sondern ein rein hormonelles &#8222;Problem&#8220;.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kurz bevor die Milch zu fließen beginnt, kommt es im Gehirn zu einem plötzlichen Abfall des Dopaminspiegels.</li>



<li>Dieser Abfall ist für den Milchfluss notwendig, doch bei manchen Frauen löst er intensive negative Gefühle aus.</li>



<li>Die Empfindungen dauern meist nur 30 Sekunden bis 2 Minuten an, verschwinden dann wieder und  können beim nächsten Milchspendereflex erneut auftreten. Es kann aber auch einmalig sein und muss nicht bei jedem Milchspendereflex bzw. jeder Stillmahlzeit auftreten.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie fühlt sich D-MER an?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gefühle sind individuell, aber viele Betroffene beschreiben:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>tiefe Traurigkeit oder Hoffnungslosigkeit</li>



<li>innere Leere oder Einsamkeit</li>



<li>Nervosität, Angst oder Gereiztheit</li>



<li>manchmal Ekel oder Abneigung</li>



<li>Depression oder Wut</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig: Diese Gefühle treten nur im Zusammenhang mit dem Milchfluss auf. Außerhalb des Stillens fühlen sich die Mütter meist ganz normal.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum ist D-MER wichtig zu kennen?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Mütter, die D-MER erleben, denken zuerst:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Mit mir stimmt etwas nicht.“</li>



<li>„Ich bin keine gute Mutter.“</li>



<li>„Ich will mein Baby vielleicht gar nicht stillen.“</li>



<li>„Wieso bin ich so wütend auf mein Baby“</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das kann Schuldgefühle, Scham und sogar Stillabbrüche verursachen, da viele Mütter nicht wissen, was los ist und diese Gefühle nicht länger aushalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei ist D-MER keine psychische Erkrankung, kein Versagen und keine Ablehnung des Babys, sondern eine körperliche, hormonelle Reaktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allein das Wissen darüber kann vielen Frauen enorm helfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was kann man als Betroffene tun?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1. Wissen &amp; Aufklärung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Verstehen, dass es eine körperliche Ursache hat, ist der erste und wichtigste Schritt. Viele Mütter fühlen sich sofort erleichtert, wenn sie erfahren, dass sie nicht allein sind. Leider sind diese Gefühle noch viel zu oft ein Tabu-Thema. Denn ja natürlich, welche Mutter möchte zugeben ihr Kind, welches sie abgöttisch liebt, plötzlich hasst oder sich davor ekelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>2. Selbstfürsorge</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Achtsamkeitsübungen, tiefe Atemzüge oder ein kleines Ritual beim Anlegen (z. B. Musik hören, Affirmationen) können helfen, die unangenehmen Minuten zu überbrücken.</li>



<li>Für manche Frauen hilft es, bewusst etwas Schönes bereitzuhalten (ein Getränk, ein Stück Schokolade, ein beruhigender Duft. Gerade Zitrusfrüchte können hier sehr gut helfen).</li>



<li>Viel Bewegung an der frischen Luft oder stillen am Fenster in der Sonne können helfen</li>



<li>Ebenso wird eine gute und ausgewogene Ernährung empfohlen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3. Beobachten &amp; Dokumentieren</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche Frauen berichten, dass D-MER im Verlauf der Stillzeit schwächer wird oder nach einigen Monaten von allein verschwindet. Ein Tagebuch kann helfen, Muster zu erkennen. Bei einigen ist es auch Tagesform oder von der Tageszeit abhängig. Als das Wissen um den eigenen D-MER hilft durch diese Zeit zu kommen. Leider kann es auch nicht nur bei einem Kind auftreten, sondern auch in einer zweiten Stillzeit beim nächsten Baby. Kann, es ist kein Muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>4. Professionelle Unterstützung suchen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn die Gefühle sehr belastend sind oder das Stillen kaum noch möglich erscheint, ist es sinnvoll, sich Unterstützung bei einer IBCLC, einer Hebamme oder ggf. ärztlich zu holen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie kannst du eine Mutter mit D-MER unterstützen?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Partner, Familie und Fachkräfte gilt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zuhören &amp; ernst nehmen: Sag nicht „Das bildest du dir ein“ – D-MER ist real.</li>



<li>Entlastung anbieten: Übernimm andere Aufgaben, damit die Mutter beim Stillen weniger Stress hat.</li>



<li>Bestärken: Erinnere sie daran, dass diese Gefühle nicht ihre Schuld sind und nichts über ihre Bindung zum Baby aussagen.</li>



<li>Informieren: Hilf, seriöse Informationen und ggf. Fachpersonen zu finden. </li>



<li>Hier kann ich euch auch die Seite <a href="https://www.d-mer.info/d-mer/was-ist-d-mer/">D-MER Info</a> empfehlen </li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">D-MER ist noch wenig bekannt, aber für die betroffenen Frauen sehr real und oft belastend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wichtigste ist: Du bist nicht allein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">D-MER bedeutet nicht, dass du dein Baby nicht liebst oder keine gute Mutter bist. Es ist eine körperliche Reaktion und mit Aufklärung, Selbstfürsorge und Unterstützung kannst du einen Weg finden, damit umzugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als IBCLC und Doula begleite ich dich nicht nur bei klassischen Stillfragen, sondern auch bei besonderen Herausforderungen wie D-MER.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du merkst, dass dich Stillen emotional belastet, melde dich gerne, gemeinsam finden wir Strategien, die dir helfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">📩 Buche jetzt deinen Termin über mein <a href="https://mamaluja.de/kontakt/">Kontaktformular</a>.</p>



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		<item>
		<title>Warum eine Stillberatung buchen?</title>
		<link>https://mamaluja.de/warum-stillberatung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[CarinaRosen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2025 14:57:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema Stillen]]></category>
		<category><![CDATA[richtiges anlegen]]></category>
		<category><![CDATA[stillberater]]></category>
		<category><![CDATA[stillberaterin]]></category>
		<category><![CDATA[Stillberatung]]></category>
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		<category><![CDATA[Stillmahlzeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum eine Stillberatung langfristig günstiger ist als Flaschennahrung – aus Sicht einer Stillberaterin und Mutter Als Stillberaterin und selbst Mutter weiß ich, wie viele Fragen, Sorgen und Unsicherheiten gerade in den ersten Tagen und Wochen nach der Geburt auftauchen. Stillen ist das Natürlichste der Welt – und gleichzeitig kann es ganz schön herausfordernd sein. Doch [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum eine Stillberatung langfristig günstiger ist als Flaschennahrung – aus Sicht einer Stillberaterin und Mutter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als Stillberaterin und selbst Mutter weiß ich, wie viele Fragen, Sorgen und Unsicherheiten gerade in den ersten Tagen und Wochen nach der Geburt auftauchen. Stillen ist das Natürlichste der Welt – und gleichzeitig kann es ganz schön herausfordernd sein. Doch wenn ich eines in den letzten Jahren gelernt habe, dann ist es das: Stillberatung ist keine unnötige Ausgabe, sondern eine Investition. In dich. In dein Baby. Und ja – auch in euren Geldbeutel.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Stillberatung statt Dauerausgaben – eine einfache Rechnung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Eltern entscheiden sich früh für Flaschennahrung, oft weil das Stillen nicht wie erhofft klappt. Die häufige Unterbesetzung im Krankenhaus, keine Hebamme für das Wochenbett gefunden, oder aber wahnsinnig viele unterschiedliche Meinung. Somit fehlen häufig die Unterstützung, das aktuelle Wissen oder einfach jemand, der zuhört und individuell hilft. Dabei kann eine oder zwei gezielte Stillberatungen oft genau das Ruder herumreißen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kosten für eine gute Stillberatung: ab 65€, oft reichen 1–3 Termine.</li>



<li>Kosten für Flaschennahrung, Fläschchen, Sauger, Sterilisator &amp; Co: monatlich zwischen 70 und 150 € (zahlen aus dem Internet gezogen) – und das über viele Monate, oft bis zum 1. Lebensjahr oder länger.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das heißt: Innerhalb weniger Wochen ist eine professionelle Stillberatung schon finanziell günstiger als die dauerhafte Anschaffung von Ersatznahrung. Und du investierst gleichzeitig in eine Beziehung – in das Bonding zwischen dir und deinem Baby.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Stillen ist mehr als Ernährung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Muttermilch ist nicht nur Nahrung – sie ist Medizin, Nähe, Trost und Schutz in einem. Sie passt sich den täglichen Bedürfnissen deines Babys an, unterstützt das Immunsystem, ist leicht verdaulich und immer perfekt temperiert. Kein Abmessen, kein Sterilisieren, kein nächtliches Aufstehen für Fläschchen – einfach Stillen im Vertrauen auf deinen Körper. Kein Schleppen von Flaschen, Wasser, Pulver etc. wenn ihr unterwegs seid und dir geht deine Milch nie aus und ist immer ausreichen dabei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein paar der wichtigsten Vorteile für dein Neugeborenes:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Optimale Nährstoffzusammensetzung – individuell abgestimmt auf Alter und Bedarf.</li>



<li>Immunabwehr – durch Antikörper in der Muttermilch werden Infekte oft deutlich reduziert.</li>



<li>Weniger Bauchweh – Muttermilch ist leicht verdaulich, dies senkt das Risiko für Koliken.</li>



<li>Zahngesundheit &amp; Kieferentwicklung – das Saugen an der Brust unterstützt die natürliche Entwicklung.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Und nicht zu vergessen: Stillen fördert die Bindung zwischen dir und deinem Baby auf eine ganz besondere, tiefe Weise.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Stillberatung stärkt dich – nicht nur beim Stillen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, wie wertvoll es ist, wenn eine Mutter sich gesehen und verstanden fühlt. Stillberatung bedeutet nicht nur Technik und Tipps – sie gibt dir Sicherheit, Mut und das Vertrauen in deinen eigenen Körper zurück. Du lernst, auf dein Gefühl zu hören, auf dein Baby zu achten – und entdeckst, dass du viel mehr kannst, als du vielleicht denkst.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit: Eine Entscheidung fürs Leben</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Stillberatung ist keine „Luxusleistung“, sondern eine sinnvolle, nachhaltige Unterstützung – sowohl emotional als auch finanziell. Sie hilft dir, eine wertvolle Stillbeziehung aufzubauen und langfristig auf teure Ersatznahrung zu verzichten. Vor allem aber stärkt sie die Verbindung zwischen dir und deinem Baby – und genau das ist unbezahlbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch bezahlen viele Krankenkassen die Stillberatung noch nicht, doch ich empfehle euch jede Rechnung einzureichen, dies zeigt den Bedarf von einer guten Stillberatung und dadurch werden diese ggf. in Zukunft auch bezahlt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du Fragen hast, schreib mir gerne über mein <a href="https://mamaluja.de/kontakt/">Kontaktformular</a> oder wenn du mehr über das Stillen lesen möchtest, schaue dir gerne weitere Beiträge auf meinem <a href="https://mamaluja.de/category/thema-stillen/">Blog</a> an oder schau auch auf meiner Instagramseite <a href="https://www.instagram.com/_carinarosen_">_carinarosen_</a> vorbei</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_3893-1024x683.jpg" alt="Mutter sitzt stillend auf der Couch. Warum eine Stillberatung sinnvoll ist" class="wp-image-637" style="width:282px;height:auto" srcset="https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_3893-1024x683.jpg 1024w, https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_3893-300x200.jpg 300w, https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_3893-768x512.jpg 768w, https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_3893-1536x1024.jpg 1536w, https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_3893.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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		<item>
		<title>Bekommt mein Baby genug Muttermilch</title>
		<link>https://mamaluja.de/bekommt-mein-baby-genug-muttermilch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[CarinaRosen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jan 2025 11:27:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema Stillen]]></category>
		<category><![CDATA[genug Milch]]></category>
		<category><![CDATA[Muttermilch]]></category>
		<category><![CDATA[stillen]]></category>
		<category><![CDATA[Stillmahlzeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Thema, was schnell zur Verunsicherung führen kann. Denn leider hat unsere Brust keine Messlatte, an der wir erkennen können, wie viel das Baby getrunken hat. Dies ist an der Flasche doch etwas leichter. Daher soll es in diesem Blog darum gehen, wie du erkennen kannst, ob dein Baby genug Muttermilch bekommt. Beobachte dein Baby [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Ein Thema, was schnell zur Verunsicherung führen kann. Denn leider hat unsere Brust keine Messlatte, an der wir erkennen können, wie viel das Baby getrunken hat. Dies ist an der Flasche doch etwas leichter. Daher soll es in diesem Blog darum gehen, wie du erkennen kannst, ob dein Baby genug Muttermilch bekommt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beobachte dein Baby</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie trinkt es an der Brust, ist es hektisch, sucht immer wieder, dockt immer wieder an und ab? Wie sind die Hände, zur Faust geballt, oder sind sie offen? Ebenso die Füße, zusammen gekrallt oder offen? </p>



<p class="wp-block-paragraph">An diesen kleinen Merkmalen kann man schon mal erste Beobachtungen machen, ob dein Baby genug Milch bekommt. Babys, die sehr hektisch die gesamte Stillmahlzeit sind, haben ggf. noch Hunger und bekommen nicht genug. Wenn sie nur am Anfang hektisch suchen, sich aber dann im weiteren Verlauf entspannen, mussten vielleicht zu lange warten oder sind einfach vom Typ eher unruhig. Entspannen sich aber, wenn die Milch dann fließt und das Bäuchlein sich langsam füllt. Babys, die Hunger haben, ballen sehr oft ihre Hände zu einer Faust, das gleiche kann man auch an der Füßen erkennen. Wenn die Muttermilch aber auch hier fließt und die Kleinen satter werden, öffnen sich die Hände und Füße. Manche Babys legen sogar die Hände um die Brust und umfassen sie. Manche kneten hierbei sogar die Brust, um noch mehr Muttermilch zu bekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das wiederholte ab- und andocken muss nicht immer ein klares Zeichen sein. Es kann vorkommen, wenn die Milch nicht schnell genug fließt, sie in den Mund rein schießt, also zu viel Muttermilch da ist, aber auch ein zu kurzes Zungenband kann dies verursachen. Die Kinder können hier das Vakuum nicht halten und dadurch docken sie sich immer wieder neu an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hörst du dein Baby schlucken?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch etwas, das man beobachten, aber noch besser hören kann. Dein Baby schluckt am Anfang der Stillmahlzeit sehr häufig und &#8222;unterbricht&#8220; hierfür das Saugen um schlucken zu können. Dies kann man sehr gut hören, wenn nicht gerade Geschwisterkinder, oder anderen Menschen, um dich herum lauter sind. Je länger die Stillmahlzeit dauert, um so entspannter schlucken die meisten Kinder, der Abstand von einem zum nächsten Schlucken dauert länger. Das Bäuchlein füllt sich eben immer mehr und gerade bei den &#8222;Hektikern&#8220; hört man es doch sehr deutlich, dass sie sich mehr und mehr entspannen. Hier werdet ihr immer wieder hören oder lesen, dass wenn ein Baby 10 min oft geschluckt hat, es eine ausreichende Mahlzeit getrunken hat. Meiner Erfahrung nach, kann man dies gar nicht so pauschal sagen, denn es gibt die Babys die schnell und viel auf einmal trinken und eben andere Babys, die einfach seeeeeehr gemütlich sind und gerade am Anfang länger brauchen. Aber als groben Richtwert kann man es im Kopf haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie fühlt sich deine Brust an?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist ein Tipp, der am Anfang ein guter Indikator ist. Zu Beginn der Stillmahlzeit ist die Brust oft noch prall und &#8222;gut gefüllt&#8220;. Während der Mahlzeit wird diese dann langsam weicher und fühlt sich leerer an. Hier ist aber zu beachten, dass je älter dein Baby wird, dies nicht mehr passt und der größte Teil an Muttermilch beim Stillen selbst gebildet wird. Die Brust und dein Baby stellen sich auf den Bedarf ein und so fühlt sie sich im Verlauf oft auch weich an und dein Baby bekommt trotzdem genug. Daher solltest du dies mit den ersten beiden Punkten zusammen beobachte und fühlen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie sind die Ausscheidungen deines Babys?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein sehr guter Indikator sind die Ausscheidungen deines Kindes. Wie oft sind die Windeln nass und schwer mit Urin gefüllt und wie oft hat es Stuhlgang? Gerade in den ersten Tagen scheidet dein Baby noch Mekonium aus, der sich dann in Muttermilchstuhl ändert. Dieser ist senfgelb oder curryfarben und ist relativ geruchlos bzw angenehm vom Geruch her. Solltet ihr, aufgrund von med. Gründen zufüttern müssen, kann der Stuhl auch schon mal unangenehmer riechen. In den ersten Lebenswochen sollte dein Baby 3-5x am Tag Stuhlgang haben, dieser ist cremig bis breiig. Nach der Wochenbettzeit kann sich die Häufigkeit ändern. 10x pro Tag bis alle 10 Tage ist bei einem vollgestillten Baby ok. Helft bitte nicht mit irgendwelchen mechanischen Hilfsmitteln nach. dies wird noch viel zu oft empfohlen und ist leider sehr oft kontraproduktiv.<br>4-6 Windeln sollten mit Urin gefüllt sein (natürlich mischt dieser sich auch mit Stuhlgang in der Windel). Dieser sollte klar und geruchlos sein, solltest du einen Uringeruch wahrnehmen, ist dies ein Zeichen, dass dein Kind zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt. Übrigens ist dies auch bei uns Erwachsenen oft ein Zeichen 😉</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Gewicht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich ist auch das Gewicht ein Zeichen, ob dein Baby genug zu sich nimmt und es gut umsetzen kann. Daher wird gerade das Gewicht am Anfang so häufig kontrolliert. Auch ich als Stillberaterin frage immer nach den Gewichten, da man es auch hier schon gut einschätzen kann und mit weiteren Fragen eventuelle Probleme herausfinden kann. Aber hiermit ist nicht das Stillwiegen gemeint. Dies ist schon lange völlig überholt und ist definitiv nicht mehr zu empfehlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solltet ihr Fragen haben, meldet auch gerne und schreibt mir über mein <a href="https://mamaluja.de/kontakt/">Kontaktformular</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Babyschlaf</title>
		<link>https://mamaluja.de/babyschlaf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[CarinaRosen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Aug 2023 12:41:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Babyschlaf]]></category>
		<category><![CDATA[entwicklungsschub]]></category>
		<category><![CDATA[Flasche füttern]]></category>
		<category><![CDATA[richtiges anlegen]]></category>
		<category><![CDATA[schlafen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafrhythmus]]></category>
		<category><![CDATA[stillen]]></category>
		<category><![CDATA[Stillmahlzeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstumsschübe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Babyschlaf ist eines der häufigsten Gesprächsthemen, wenn ihr ein Baby bekommt oder habt. Vielleicht kennt ihr ja schon die Fragen und Aussagen wie &#8222;Na schläft es schon durch?&#8220; &#8222;Wie du stillst nachts noch so oft&#8220; oder &#8222;Die Kleine ist doch schon alt genug die braucht nachts doch nichts mehr&#8220; Diese Fragen und Aussagen, oftmals [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Babyschlaf ist eines der häufigsten Gesprächsthemen, wenn ihr ein Baby bekommt oder habt. Vielleicht kennt ihr ja schon die Fragen und Aussagen wie  &#8222;Na schläft es schon durch?&#8220;  &#8222;Wie du stillst nachts noch so oft&#8220; oder &#8222;Die Kleine ist doch schon alt genug die braucht nachts doch nichts mehr&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Fragen und Aussagen, oftmals sogar von Leuten ohne Kinder, bringen oft Unsicherheit und Rastlosigkeit bei vielen Eltern. Man hat das Gefühl, das eigene Kind ist das einzige, welches noch nicht durchschläft. Aber sei dir sicher, dem ist ganz oft nicht so. Manche gehen so einfach weiteren Fragen aus dem Weg, oder möchten nicht drüber sprechen. Denn nicht immer ist es einfach in dieser oft perfekt vorgespielten Welt. Sollte dein Kind noch oft wach werden, oder aber auch schon durchschlafen, ist beides normal und darf so sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Schlaf ist auch nicht immer gleich. Er lässt sich leicht von aussen beeinflussen, z.B. durch Entwicklung- oder Wachstumsschübe, Zähne, zu wenig Schlaf über den Tag, aber auch zu viel Action und noch vieles mehr kann für einen schlechteren Schlaf sorgen. Auch mit zunehmendem Alter ist es nicht automatisch auch besser, sondern auch hier kommt es häufig um den 9 Monat zur Schlafregression. Die meisten Babys schlafen hier wieder wie Neugeborene und benötigen deutlich mehr Nahrung in Form von Stillen oder Flasche. Dies ist keineswegs eine Gewöhnung und sollte auch nicht unterbunden oder &#8222;gestreckt&#8220; werden. Das Gehirn macht noch mal einen ordentlichen Sprung und wächst und dafür wird einfach Energie gebraucht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was kann man für eine besseren Schlaf tun?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Körperkontakt ist eines der besten Dinge, die man bei den Kleinen für einen guten Schlaf tun kann. Sie waren 9 Monate im Bauch, eng, warm, kuschelig und haben dich als Mama die ganze Zeit über gehört und gespürt. Jetzt ist es laut, kalt, hell und riesengroß, d hilft der direkte Haut-zu-Haut-Kontakt (Bonding) oder auch so das Kuscheln mit am besten beim Einschlafen. Auch Rituale können den Kleinen helfen, gerade abends können sie sich auf den Nachtschlaf so leichter einstellen. Hier muss es nicht das aus dem Lehrbuch sein, sondern das, was für euch gut passt. Ob ihr abends einen Spaziergang macht, stillen, umziehen, Zähne putzen, eine Gute-Nacht-Geschichte, kuscheln, schlafen ist oder abends baden geht, oder oder oder. Dies ist für jede Familie unterschiedlich und es sollte für euch stressfrei integrierbar sein. Zudem hilft dieses Abendritual nicht nur die Kleinen, sondern sogar noch den Erwachsenen, denn auch unser Körper kann sich so abends schneller entspannen und besser in den Schlaf finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie auch für uns Erwachsene wird auch bei Babys eine Schlaftemperatur von ca. 18 Grad empfohlen. Schaut hier nach passender Nachtwäsche, euer Kind darf nicht frieren, aber auch nicht schwitzen. Dies könnt ihr einfach im Nacken testen. Vor dem Schlafen ist am besten alles erledigt, wenn du versuchst euer Baby beim Einschlafen zu begleiten. Wenn dein Kopf noch voll mit to dos ist, kann es passieren, dass euer Baby schlechter einschläft. Es wird deine Unruhe/Stress spüren und finden so nicht den Weg in den Schlaf. Mit der Zeit wirst du die Müdigkeitszeichen immer besser und schneller erkennen, wie z.B. Augen reiben oder Ohren ziehen, gähnen (schon spätes Zeichen), leerer Blick oder durchstarren oder unruhig/quengelig werden. Daher versuche am besten rechtzeitig einen Schlaf anzubieten. Gerade in Schubzeiten kann dies auch mal länger dauern oder schwerer werden. Aber keine Sorge, je entspannter du bist (ja dies ist oft das Schwierigste), umso entspannter findet euer Baby in den Schlaf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist natürlich nur eine kurze Zusammenfassung, der Babyschlaf ist sehr umfangreich, würde aber so einen Beitrag sprengen. Wenn du Fragen oder Anregungen hast, schreib mir gerne eine&nbsp;<a href="info@mamaluja.de">Mail</a>.</p>
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		<title>Beikosteinführung</title>
		<link>https://mamaluja.de/beikost/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[CarinaRosen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Jul 2023 11:41:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema Stillen]]></category>
		<category><![CDATA[Beikost]]></category>
		<category><![CDATA[Beikosteinführung]]></category>
		<category><![CDATA[Beikostreifezeichen]]></category>
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		<category><![CDATA[stillen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gefühlt kommt das Thema Beikost schon sehr schnell zur Sprache, wenn euer Baby doch irgendwie gerade erst geboren worden ist. Mir ging es zumindest so. Aktuelle Empfehlungen sprechen sich immer noch für einen Start frühestens mit 6 Monaten aus, aber auch nur, wenn alle Beikostreifezeichen erfüllt sind. Jetzt kommen wahrscheinlich schon die ersten Fragen. Vielleicht [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Gefühlt kommt das Thema Beikost schon sehr schnell zur Sprache, wenn euer Baby doch irgendwie gerade erst geboren worden ist. Mir ging es zumindest so. Aktuelle Empfehlungen sprechen sich immer noch für einen Start frühestens mit 6 Monaten aus, aber auch nur, wenn alle Beikostreifezeichen erfüllt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt kommen wahrscheinlich schon die ersten Fragen. Vielleicht habt ihr von Fachpersonen gehört mit 4 Monaten könnt ihr mit der Beikost starten oder es wurde euch nicht nur empfohlen, sondern, wie ich es hier von vielen Müttern höre, wurden viele sogar dazu gedrängt so früh schon zu starten. Aber warum ist das so? Der Eisenspiegel im Blut sinkt ganz physiologisch um den 6. Monat herum. Daraus ist im Laufe der Zeit drängen geworden, die Kinder müssen hier schon feste Kost zu sich nehmen. Wenn man allerdings mal von außen betrachtet nehmen die Kinder über Muttermilch oder Pre deutlich mehr an Kalorien und Eisen zu sich. Zudem sind viele Kinder in dem Alter noch gar nicht bereit für andere Nahrung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier habe ich oft die Sätze von Müttern gehört, dass sie den Löffel einfach immer wieder reinstecken sollen, oder aber das Kind einfach nicht stillen oder keine Flasche geben sollen. So bekommt das Baby ordentlich Hunger und wird schon essen. Davon rate ich aber ganz klar ab, denn was lernen die. Kinder nur daraus? Essen ist Druck, Stress für beide Seiten, die Eltern, die beschützen sollen, arbeiten gegen das Kind usw. Dabei ist gerade für Kinder der richtige Umgang mit dem Essen sehr wichtig auch für später. Sie sollen lernen, wann sie satt sind, was Hunger ist, was ein Sättigungsgefühl ist und das Essen spaß macht und als Familie auch gemeinsame Zeit bedeutet. Zudem heisst es Beikost, weil es wirklich nur Beikost ist. Es sollen im ersten Lebensjahr noch keine Mahlzeiten &#8222;ersetzt&#8220; werden, sondern Milch ist nach wie vor das Hauptnahrungsmittel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was aber sind denn jetzt die Beikostreifezeichen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Reifezeichen können die meisten Kinder mit 6 Monate erfüllen, aber sollte dein Baby sie in dem Alter noch nicht erfüllen, sei ganz entspannt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>dein Baby kann mit leichter Unterstützung sitzen, hier entweder auf deinem Schoß oder einen Hochstuhl alleine</li>



<li>es kann seinen Kopf komplett alleine halten</li>



<li>Die Hand-Mund-Koordination, es nimmt also Dinge selbstständig in die Hand und führt diese zum oder in den Mund</li>



<li>es zeigt Interesse am Essen. Das heißt es greift danach, will dir die Sachen gezielt aus der Hand nehmen. Achtung nicht zu verwechseln mit dem Spiegeln deiner Handlungen. Viele Kinder fangen früh das Spiegeln der Eltern an, d.h. euer Kind ist mit Tisch dabei, wenn ihr esst und du führst deinen Löffel Richtung Mund, öffnest ihn und steckst den Löffel in den Mund. Wenn du dein  Kind beobachtet, macht es dies nach. Es öffnet auch den Mund und ist ggf &#8222;sauer&#8220; weil bei ihm nichts im Mund ankommt. Dies ist aber kein Reifezeichen, es macht dich nur nach.</li>



<li>Das wichtigste Reifezeichen ist der Zungenstoßreflex. Dieser ist ein Schutzmechanismus der bis zu einer gewissen Zeit alles aus dem Mund rausbefördert, was nicht hineingehört. Die Zunge schiebt also alles immer wieder raus und befördert es nicht aktiv nach hinten in den Rachen. Dies ist aber für Brei oder festere Nahrung, wie z.B. beim BLW sehr wichtig.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie kann ich denn nun am besten mit der Beikost starten?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die WHO und auch führende Experten empfehlen frühestens mit 6 Monaten oder 180 Tagen mit der Beikost zu starten, wenn auch  die Beikostreifezeichen erfüllt sind. Wie ihr anfangt, ist dabei schon fast egal, denn es muss zu euch und eurer Familie passen. Vielleicht möchtest du klassisch mit Brei anfangen? Diesen kannst du kaufen oder auch selber machen, hier ist der klare Vorteil, du weisst ganz genau was drin ist und du kannst ihn in kleine Portionen einteilen und einfrieren. Du brauchst auch nicht eine Woche so, dann die nächste Zutat dazu und so weiter. Mach einfach etwas fertig und schau, wie es deinem Kind bekommt. Wenn du den Brei einzelnd hast, kannst du schneller herausfinden, ob dein Kind ggf etwas nicht verträgt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei BLW ist dies deutlich einfacher, hier geht man davon aus, dass die Kinder instinktiv nicht essen, was sie nicht vertragen. Dies kann ich aus persönlicher Erfahrung bei meinen Kindern sogar bestätigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier bei kannst du die Lebensmittel einfach bunt anrichten und deiner Fantasie freien lauf lassen. Du kannst die Möhre ist Stifte schneiden, ausstechen, ganz wie du magst. Wichtig ist nur, dass dein Kind es gut greifen kann. Im Idealfall sogar so, dass seitlich aus der Faust das essen herausschaut. So kann dein Kind fühlen, riechen, schmecken, matschen. Ja oft ist es eine riesen Sauerei, da die Kleinen mit ganzem Körpereinsatz essen. Aber hier beginnt das Essen ganz physiologisch schon im Mund, da dein Baby das Essen schon im Mund zerkleinern muss. Zudem kann dein Baby nach seinem Sättigungsgefühl essen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Brei bestimmen oft wie die Menge, bzw isst das Kind schon deutlich mehr, wie püriert essen wir viel mehr, als wenn wir die Zutaten einzelnd auf dem Teller haben. Ihr kennt es ja bestimmt von Smoothies, diese können wir gut und schnell trinken, wenn wir die Menge aber so nehmen, kauen und runterschlucken müssten, würde es deutlich länger dauern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber ganz egal, wie ihr anfangen möchtet, schaut einfach, was für euch passt. Was ist für euch Stressfreier? Seid ihr oft viel und lange unterwegs, seid ihr zu den &#8222;Essenszeiten&#8220; zuhause, möchtest du selber kochen oder fehlt die Zeit? Das ist alles wichtig im Bezug darauf, wie ihr mit der Beikost anfangen möchtet. Wichtig ist aber auch noch zu sagen, dass die Uhrzeit keine Rolle spielt, wann ihr anfangt. Ihr könnt morgens, mittags oder auch abends anfangen, so wie es bei euch passt. Empfehlen würde ich euch vorher und nachher zu stillen oder auch die Flasche zu geben. Neues lernen die Kinder besser, wenn sie entspannt sind. Es wird nicht gut das erste Mal essen, wenn es schon aufgeregt ist, weil es großen Hunger hat. Daher stillt es ruhig vorher, am Anfang sind die Mengen so gering, die im Baby landen, das dies nichts ausmacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du Fragen oder Anregungen hast, schreib mir gerne eine <a href="info@mamaluja.de">Mail</a>.</p>
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		<title>Stillpositionen &#8211; Hoppe Reiter</title>
		<link>https://mamaluja.de/stillen-in-der-hoppe-reiter-position/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[CarinaRosen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2023 15:44:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema Stillen]]></category>
		<category><![CDATA[Hoppe reiter]]></category>
		<category><![CDATA[richtiges anlegen]]></category>
		<category><![CDATA[stillen]]></category>
		<category><![CDATA[Stillmahlzeiten]]></category>
		<category><![CDATA[stillposition]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Hoppe Reiter Position ist super für ältere Säuglinge, wenn sie den Kopf schon sehr gut halten können. Die Position ist für unterwegs bestens geeignet, da sie überall im Sitzen möglich ist. Wenn die Hoppe Reiter Position gerne schön früher probieren möchtest, ist es möglich, nur schau, dass dein Kind gut gestützt ist. Vielleicht ist [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Hoppe Reiter Position ist super für ältere Säuglinge, wenn sie den Kopf schon sehr gut halten können. Die Position ist für unterwegs bestens geeignet, da sie überall im Sitzen möglich ist. Wenn die Hoppe Reiter Position gerne schön früher probieren möchtest, ist es möglich, nur schau, dass dein Kind gut gestützt ist. Vielleicht ist hier aber auch <a href="https://mamaluja.de/stillpositionen-das-intuitive-stillen/">zurückgelehnte Position</a> besser geeignet. Vom Anlegen für dein kleineres Kind einfacher und bequemer für dich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie lege ich nun in Hoppe Reiter an?</h2>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2023/02/hoppereiter-WP.jpg" alt="Bild von einer Mama, die in der Hoppe Reiter Position stillt" class="wp-image-340" srcset="https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2023/02/hoppereiter-WP.jpg 1024w, https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2023/02/hoppereiter-WP-300x200.jpg 300w, https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2023/02/hoppereiter-WP-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gemalt von&nbsp;<a href="https://instagram.com/meineminiwelt">https://instagram.com/meineminiwelt</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Setze dich möglichst bequem hin. Egal ob ein Stuhl oder die Couch, auch auf den Boden (z.B. während des Spielens) und setze dein Kind auf das Bein, passend zur Seite, mit der du stillen möchtest. Schau, dass ihr beide möglichst gerade sitzt, so dass dein Kind keinen Rundrücken machen muss und an die Brust zu kommen. Bei einer größeren Brust kann es vom Vorteil sein, wenn du sie etwas stützt. Wenn dein Kind noch öfters bei stillen einschlafen sollte, kannst du die Kissen hinlegen um deinen Arm später abzustützen. So verspannen sich deine Muskeln und deine Schulterpartie später nicht oder es wird unbequem. Hier bei wird eher der untere Quadrant der Brust entleert, da hier das Kinn liegt.</p>
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		<item>
		<title>Stillpositionen &#8211; Footballposition</title>
		<link>https://mamaluja.de/stillpositionen-footballposition/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[CarinaRosen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2023 14:15:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema Stillen]]></category>
		<category><![CDATA[footballhaltung]]></category>
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		<category><![CDATA[richtiges anlegen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diese Position ist schon etwas &#8222;schwieriger&#8220;. Je nach Gewicht deines Babys ist sie nicht ohne (Still-)Kissen, oder eine andere Ablagemöglichkeit möglich. Allerdings ist sie sehr gut zu Beginn der Stillzeit. Denn dadurch, dass auf der Außenseite der Brust mehr Brustdrüsengewebe als innen ist, kann es gerade am Anfang hier unangenehmer spannen. Warum ist die Footballposition [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Diese Position ist schon etwas &#8222;schwieriger&#8220;. Je nach Gewicht deines Babys ist sie nicht ohne (Still-)Kissen, oder eine andere Ablagemöglichkeit möglich. Allerdings ist sie sehr gut zu Beginn der Stillzeit. Denn dadurch, dass auf der Außenseite der Brust mehr Brustdrüsengewebe als innen ist, kann es gerade am Anfang hier unangenehmer spannen. Warum ist die Footballposition dann gerade hierfür gut, fragst du dich vielleicht gerade? Dort wo das Kinn deines Kindes liegt, wird die Brust am meisten entleert. Bei der Wiegeposition liegt das Kinn Richtung der Innenseite der Brust, bei der Footballposition nach außen. Dadurch, dass das Kinn beim Stillen &#8222;mithilft&#8220; kann die Brust hier besonders gut entleert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie legst du dein Baby also am besten in dies Footballposition?</h2>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2023/01/WP-Footballposition.jpg" alt="Bild von einer Mama, die in der Footballposition stillt." class="wp-image-312" width="720" height="480" srcset="https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2023/01/WP-Footballposition.jpg 1024w, https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2023/01/WP-Footballposition-300x200.jpg 300w, https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2023/01/WP-Footballposition-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gemalt von&nbsp;<a href="https://instagram.com/meineminiwelt">https://instagram.com/meineminiwelt</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Du setzt dich bequem auf die Couch und legst dir nun dein Stillkissen oder ein anderes stabiles Kissen. Leg dein Kind so hin, dass es mit dem Bauch an deiner Seite liegt und der Mund die Mamille gut erreichen kann. Dies braucht am Anfang etwas Übung, bis du die Höhe des Kopfes gut ablegen kannst. Der zweite Arm (hier im Bild der rechte) liegt unter deiner Brust, als wenn dein Baby die Brust &#8222;festhalten&#8220; würde. Diese Position ist auch sehr gut bei Zwillingen geeignet. Hierfür liegt ein Baby links, ein Baby rechts. Manche Zwillinge halten sich hier gerne mit den unteren Händen gegenseitig fest.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie kann ich so auch unterwegs stillen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Am Anfang ist es sicher möglich, dein Kind so in dieser Position zu halten. Je schwerer es allerdings wird, umso schwieriger wird es. Solltest du aber gerade mal keine Kissen zur Verfügung haben, kannst du auch eine Decke auf einen Tisch legen und dein Baby so stillen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du Fragen oder Anregungen hast, schreib mir gerne eine Mail an <a href="https://mamaluja.de/kontakt/">info@mamaluja.de</a>&nbsp;.</p>
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		<item>
		<title>Stillpositionen &#8211; Liegeposition</title>
		<link>https://mamaluja.de/stillen-im-liegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[CarinaRosen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2022 11:56:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema Stillen]]></category>
		<category><![CDATA[richtiges anlegen]]></category>
		<category><![CDATA[stillen]]></category>
		<category><![CDATA[Stillmahlzeiten]]></category>
		<category><![CDATA[stillposition]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Liegeposition ist wohl, meines Erachtens, die beste Position für die Nacht. Vor allem, weil du, wenn es sich eingespielt hat, einfach weiter schlafen kannst. Wenn dein Baby selbstbestimmt fertig ist, dockt es sich ab und häufig legt es sich dann entspannt auf den Rücken. Welche Vorteile hat das Stillen im Liegen? Wichtig ist, dass [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Liegeposition ist wohl, meines Erachtens, die beste Position für die Nacht. Vor allem, weil du, wenn es sich eingespielt hat, einfach weiter schlafen kannst. Wenn dein Baby selbstbestimmt fertig ist, dockt es sich ab und häufig legt es sich dann entspannt auf den Rücken. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Vorteile hat das Stillen im Liegen?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stillen im Liegen ist für dich auch möglich, wenn du Geburtsverletzungen hast, evtl. sogar schmerzfreier (je nach Verletzung)</li>



<li>Wenn du richtig liegst kann es sogar Verspannungen im Schulter/Nackenbereich verhindern</li>



<li>Sehr gute Position im Wochenbett</li>



<li>Auch bei größeren oder schweren Stillkindern sehr gut möglich, da du das Gewicht nicht halten musst</li>



<li>Wie oben geschrieben, die beste Position zum Einschlafstillen/stillen in der Nacht</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist, dass du nichts in den Rücken deines Babys legst, so kann es wenn es &#8222;fertig&#8220; ist, sich einfach auf den Rücken legen. Zum Thema Familienbett werde ich noch ein gesonderten Beitrag schreiben. Aber die meisten Vorteile sind bekannt, bzw. worauf ist beim Familienbett zu achten (keine zu weiche Matratze, kein Wasserbett, Rausfallschutz,&#8230;).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schau, dass auch du bequem liegst. Am besten legst du deinen Kopf auf einem Kissen ab, du kannst mit der Hand dein Baby am Anfang noch etwas im Rücken halten/stützen. Schau, dass die Wirbelsäule gerade liegt, Ohr, Schulter und die Beine sollten auf einer Linie liegen. Ebenso sollte die Nase auf Höhe der Mamille sein, so dass dein Baby den Kopf leicht in den Nacken legt um stillen zu können. Wie bei jeder Stillposition, das Baby kommt zu dir und nicht du zum Baby. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Schön eng zusammen gekuschelt, könnt ihr nicht nur abends/nachts zusammen schlafen, sondern auch, wenn ihr beide sicher liegt, über Tag die Ruhe genießen und ausruhen. So bekommst du auch als Mama über den Tag etwas mehr Ruhe. Falls du aber aufstehen möchtest, kann dein Baby einfach weiter schlafen und du musst es nicht wecken, um es umzulegen. Schau auch hier, dass es sicher liegt und du es hörst, falls es wach wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du Fragen oder Anregungen hast, schreib mir gerne eine Mail an&nbsp;<a href="https://mamaluja.de/kontakt/">info@mamaluja.de</a>&nbsp;.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2022/11/Liegeposition.jpg" alt="Bild vom Stillen in der Liegeposition. Baby liegt vor der Mama Bauch an Bauch und stillt. Stillberatung Lohmar" class="wp-image-263" srcset="https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2022/11/Liegeposition.jpg 1024w, https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2022/11/Liegeposition-300x200.jpg 300w, https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2022/11/Liegeposition-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gemalt von <a href="https://instagram.com/meineminiwelt">https://instagram.com/meineminiwelt</a></figcaption></figure>
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		<item>
		<title>Stillpositionen &#8211; Die zurückgelehnte Position</title>
		<link>https://mamaluja.de/stillpositionen-das-intuitive-stillen/</link>
					<comments>https://mamaluja.de/stillpositionen-das-intuitive-stillen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[CarinaRosen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2022 18:57:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema Stillen]]></category>
		<category><![CDATA[intuitives stillen]]></category>
		<category><![CDATA[richtiges anlegen]]></category>
		<category><![CDATA[stillen]]></category>
		<category><![CDATA[Stillmahlzeiten]]></category>
		<category><![CDATA[stillposition]]></category>
		<category><![CDATA[wunde brust]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Position, woraus die Kleinen sich am besten selbst (intuitiv) bedienen können. Daher liebe ich diese Position so sehr. Dadurch, dass sie sich selbst anlegen können, kommt es so tatsächlich weniger zu wunden Mamillen (Brustwarzen) und so zu weniger Schmerzen für dich als Mama. Aber wie funktioniert das intuitive Stillen, oder das intuitive Anlegen nun? [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Eine Position, woraus die Kleinen sich am besten selbst (intuitiv) bedienen können. Daher liebe ich diese Position so sehr. Dadurch, dass sie sich selbst anlegen können, kommt es so tatsächlich weniger zu wunden Mamillen (Brustwarzen) und so zu weniger Schmerzen für dich als Mama.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aber wie funktioniert das intuitive Stillen, oder das intuitive Anlegen nun?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich ganz einfach. Die meisten Mamas legen ihre Kinder mit dem Kopf zwischen ihre Brüste auf das Brustbein und die Füße liegen ungefähr auf dem Bauch. So haben auch die meisten Mamas die Kinder nach einer vaginalen Geburt ihr Neugeborenes liegen. Die Brust hat sich die ganze Schwangerschaft über auf diesen Moment vorbereitet. Du hast bestimmt bemerkt, dass die Areola (der Brustwarzenvorhof) dunkler geworden ist, oder? Dies macht sie, damit die Kleinsten sie besser erkennen können. Aber dies ist nicht das einzige, die Montgomery-Drüsen rund herum, sondern ein Sekret ab, das wie das Fruchtwasser riecht. Zusätzlich dazu pflegt es diese (daher bitte niemals die Brust in der Schwangerschaft vorbereiten, dies ist völlig veraltet und kann sogar schaden!). So kann dein Baby den Weg zur Brust also nicht nur sehen, sondern sogar riechen. Und falls du jetzt denkst, dein Baby ist aber kein Neugeborenes mehr, sondern vielleicht schon ein paar Wochen alt, keine Sorge, das klappt immer noch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dein Baby macht sich also langsam auf den Weg in Richtung Nahrungsquelle. Nach der Geburt meist in den ersten 90 Minuten. Dein Neugeborenes wird dabei die Mamille meist erstmal anlecken, wodurch sie sich ein wenig aufstellt. Dadurch, das es den Kopf noch nicht sicher halten kann, fällt er vielleicht auch auf die Brust, wird wieder angehoben und dein Kind versucht es wieder. Gegebenenfalls saugt dein Baby auch mal kurz an, wenn es richtig angedockt hat, wird es nun weiter saugen, falls nicht, versucht es es einfach noch einmal. Ganz wichtig ist es, dass du dein Baby nicht dabei versuchst zu unterstützen, es ggf. selbst andockst, oder versuchst ihm die Brust in den Mund zu legen. Dadurch lernen sie es nicht richtig. und ggf docken sie so nicht richtig an, was wiederum zu Schmerzen führen kann und im schlimmsten Fall zu wunden Mamillen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Wichtigste für dich, Vertrauen </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Daher der wichtigste Punkt für dich als (Neu-) Mama. Vertrau deinem kleinen Wunder! Es wird den Weg finden und wird sich richtig anlegen. Leider ist die Umgebung oft zu hektisch oder aber zu unruhig, weil es doch jetzt endlich angelegt werden muss. Ein gesundes und fittes Baby kann diesen Weg alleine beschreiten, genieß du den Augenblick.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn dein Baby schon älter ist, kannst du es versuchen, wichtig ist nur auf die Hungerzeichen zu achten. Wenn du bei den ersten Anzeichen schon reagierst, hat auch dein Kind die Ruhe für diesen ggf. neuen Weg, falls es bisher nur von dir oder (Fach-) Personal angelegt worden ist. Es kann sein, dass dein Baby kurz verwirrt ist, weil es bisher &#8222;nur den Mund aufmachen musste&#8220;. Aber es lohnt sich und ist bei ganz vielen Stillproblemen eine super Lösung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als zusätzlicher Tipp für das intuitive Stillen in zurückgelehnter Haltung: Versuche es am Anfang im direktem Haut-zu-Haut-Kontakt (Bonding). Hier hat dein Baby es am leichtesten die Brust zu sehen, zu riechen, zu fühlen. Es reicht, wenn dein Kind eine Windel an hat und bei dir auf dem nackten Oberkörper liegt. Dies fördert zu dem die Oxytocinausschüttung, die Milchbildung, den Milchspendereflex und hat auch für dein Baby ganz viele Vorteile.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du Fragen oder Anregungen hast, schreib mir gerne eine Mail an <a href="https://mamaluja.de/kontakt/">info@mamaluja.de</a> .</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2022/11/Intuitives-Stillen.jpg" alt="Bild vom intuitiven Stillen. Baby liegt bei Mama Bauch an Bauch und stillt. Stillberatung Köln" class="wp-image-262" srcset="https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2022/11/Intuitives-Stillen.jpg 1024w, https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2022/11/Intuitives-Stillen-300x200.jpg 300w, https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2022/11/Intuitives-Stillen-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gemalt von <a href="https://www.instagram.com/meineminiwelt" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.instagram.com/meineminiwelt</a></figcaption></figure>
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		<title>Wie oft sollte ich in 24 Stunden stillen?</title>
		<link>https://mamaluja.de/wie-oft-sollte-ich-in-24-stunden-stillen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[CarinaRosen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Nov 2022 18:11:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema Stillen]]></category>
		<category><![CDATA[entwicklungsschub]]></category>
		<category><![CDATA[stillen]]></category>
		<category><![CDATA[Stillmahlzeiten]]></category>
		<category><![CDATA[wachstumsschub]]></category>
		<category><![CDATA[wie oft stillen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diese Frage ist wohl die häufigste, die ich gestellt bekomme. Daher möchte ich über diese Frage als erstes schreiben. Pauschal gesagt, sollte es 8-12 Mahlzeiten in 24 Stunden sein. Am Anfang sind 10 Stillmahlzeiten sogar noch besser, damit die Milchproduktion richtig in Gang kommen kann. Jetzt denkst du dir vielleicht, ok das sind im Durchschnitt [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Diese Frage ist wohl die häufigste, die ich gestellt bekomme. Daher möchte ich über diese Frage als erstes schreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Pauschal gesagt, sollte es 8-12 Mahlzeiten in 24 Stunden sein. Am Anfang sind 10 Stillmahlzeiten sogar noch besser, damit die Milchproduktion richtig in Gang kommen kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt denkst du dir vielleicht, ok das sind im Durchschnitt alle 2-3 Stunden, wenn man es mal durch 24 teilt. Dein Baby möchte aber gefühlt ständig an die Brust und schafft niemals 2 Stunden. Um dir direkt die Angst oder Unsicherheit zu nehmen, bei euch ist alles super. Es gibt Babys, die trinken häufiger und es gibt Kinder, die sind auch mal länger satt und zufrieden. So lange ihr auf die im besten Fall mind. 10 Mahlzeiten kommt, ist erst mal alles ok. Solange dein Kind ausreichend nasse Windeln hat (5-6) und die Zunahme stimmt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Brust ist nämlich nicht nur für das Trinken und Essen zuständig, sondern spendet den Kindern Trost und ist der sichere Hafen. Ihr habt es vielleicht sogar schon bemerkt, dass die Kleinen, wenn viel Besuch ist, es dadurch deutlich lauter ist, viel schlafen und kaum ist der Besuch weg, ist euer Baby sehr weinerlich und möchte nur noch stillen, stillen, stillen. Viel Besuch oder Lärm, zig verschiedene Gerüche überfordern gerade die Kleinsten am Anfang oft sehr. Hier ist Mama und auch Papa sehr wichtig, aber eben auch die Brust, denn durch das Stillen entspannen die Kinder. Es gibt Kinder, die &#8222;quatschen&#8220; beim Stillen auch gerne, als würden sie erzählen, was sie alles erlebt, auf- und wahrgenommen haben. Auch dies ist völlig normal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Befindet sich dein Baby eventuell gerade in einen Entwicklungs- oder Wachstumsschub? Auch hier stillen die Kleinsten gerne deutlich mehr und signalisieren der Brust so mehr Milch zu produzieren. Diese Zeiten empfinden viele Mütter als anstrengend und müssen sich leider häufiger anhören, dass die Milch wohl nicht mehr reicht, oder ob sie schon wieder stillen müssen. Leider führen Aussagen wie diese sehr oft zu Verunsicherungen, doch auch hier kann ich euch beruhigen. Ja es ist völlig normal und nein deine Milch reicht für dein Baby. Denn wenn du ganz nach deinem und dem Bedarf deines Babys stillst, stellt sich die Brust perfekt auf euch beide ein. Vertraue deinem Körper, dir und auch deinem Baby. Ihr macht das super! Lass dich nicht verunsichern, und wenn du doch Fragen hast, frag gerne nach und wir schauen gemeinsam, ob du etwas ändern musst oder einfach weiter dir und deinem Baby vertrauen kannst.</p>
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