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	<title>geburtsgeschichte Archive | Mamaluja</title>
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	<description>Stillberaterin und Doula</description>
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		<title>Ein anonymer Bericht über eine Geburt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[CarinaRosen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2026 08:18:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburtsgeschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Geburtsbericht beginnt 22.11.22.Mein Mann war bereits Zuhause und bummelte Überstunden ab, denn unser kleines Wunder könnte sich jeden Moment auf den Weg machen. Der errechnete Termin 26.11.22 war zum Greifen nah und die Hoffnung in uns, dass wir es noch vor dem Termin schaffen würden, eine kleine Familie zu sein. Wir haben so lange [&#8230;]</p>
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<p>Mein Geburtsbericht beginnt 22.11.22.<br>Mein Mann war bereits Zuhause und bummelte Überstunden ab, denn unser kleines Wunder könnte sich jeden Moment auf den Weg machen. Der errechnete Termin 26.11.22 war zum Greifen nah und die Hoffnung in uns, dass wir es noch vor dem Termin schaffen würden, eine kleine Familie zu sein. Wir haben so lange auf dieses Wunder gewartet und noch immer ist es unfassbar, dass es geklappt hat und wir Eltern werden&nbsp;</p>



<p><br>Während der gesamten Schwangerschaft habe ich versucht, so fit wie möglich zu bleiben und nur wenig Gewicht zuzunehmen, da ich mit starkem Übergewicht in die Schwangerschaft gestartet bin. Das ist mir auch gut gelungen, denn am Ende zeigte die Waage nur 3,3kg mehr an. Bis Anfang November habe ich 1x pro Woche Zumba getanzt. Natürlich nicht mehr so ausgelassen wie vor der Schwangerschaft, aber es ging mir primär um die Bewegung und den Spass dabei. Dann bin ich in einen Mawiba Kurs gewechselt. <br></p>



<p>Am 22.11.22 war die letzte Kursstunde. <br>Früh morgens saß ich also nun mit meinem Mann beim Frühstück, die Sporttasche bereits gepackt, als im Radio die Mitteilung kam, dass in Erfurt und Gotha der Weihnachtsmarkt öffnet. Ich fragte ihn: &#8222;Auf welchen Weihnachtsmarkt wollen wir heute fahren?&#8220;, und lachte. Er sagte: &#8222;Wenn du willst und es dir gut geht, fahren wir. Am besten nach Erfurt, da gibt&#8217;s eine Puffbohne wenn man entbindet.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auf zum Weihnachtsmarkt</h2>



<p><br>Gesagt, getan. Ich ging zum Sport. Im Anschluss verzierte ich die restlichen Plätzchen vom Vortag mit Schokolade, dass sie trocknen sollten, und wir fuhren los auf den Weihnachtsmarkt. Viele erklärten mich für verrückt, aber ich dachte mir, vom Zuhause warten geht es ja auch nicht schneller. Die Klinik- und Kreißsaaltasche hatten wir natürlich für den Notfall im Kofferraum.<br>Wir hatten einen wunderschönen Nachmittag, trafen uns vor Ort noch mit meinem Neffen und seiner Freundin und sind lecker Essen gegangen. Dann ging es wieder in Richtung Heimat. Schnell noch getankt und gegen halb Zehn waren wir wieder Zuhause. </p>



<p><br>Als ich aussteigen wollte merkte ich auf einmal, wie ein paar Tropfen in die Hose gingen. Okay dachte ich mir, ich muss dringend auf die Toilette. Die Hebamme meinte, das könne gegen Ende schonmal passieren, dass man den Urin nicht mehr so gut halten kann. Als ich ausgestiegen war, lief ein etwas größerer Schwapp und in dem Moment realisierte ich, das könnte auch die Fruchtblase gewesen sein. Also rief ich meinen Mann, der bereits das Auto auslud mit den Worten: &#8222;Schatz wir haben ein Problem. Entweder ich hab mich eingepullert oder die Fruchtblase ist geplatzt&#8220;. Er sagte: &#8222;ernsthaft&#8220; und wir fingen beide erstmal herzhaft an zu lachen. Denn wir hatten immer aus Spass gesagt, der 22.11.22 sei so ein schönes Geburtsdatum. Da standen wir nun und aus dem Lachen wurde kurzzeitig Hektik. Wir hatten oft über ein solches Szenario gesprochen, aber nun kam extrem viel Aufregung, Angst und Vorfreude dazu. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Geht nun die Geburt los?</h2>



<p><br>Kurzerhand gingen wir nochmal rein, er packte ein paar Sachen ins Auto. Ich ging mich frisch machen und rief im Krankenhaus an. Mein Mann meinte: &#8222;was müssen wir noch machen?&#8220; &#8222;Ich packe noch die Plätzchen ein.&#8220;, sagte ich zu ihm. Er sagte:&#8220; Du machst gar nix mehr, das kann morgen gemacht werden.&#8220; Am Ende hat er es brav gemacht, sonst wäre ich vermutlich nicht gefahren. Schliesslich könnten die trocken werden war mein Gedanke. Und das wäre schade, wo ich doch so stolz war 17 Sorten Plätzchen, Stollen und Lebkuchen gebacken zu haben in den letzten Tagen der Schwangerschaft. </p>



<p><br>Zum Glück war es nicht weit bis zum Krankenhaus. <br>Im Krankenhaus angekommen durfte er leider nicht mit auf die Entbindungsstation wegen der Coronaregeln. So wurde ich alleine in einen Kreißsaal gebracht und ans CTG gestöpselt.  Da war es halb elf. Wehen hatte ich zu dem Zeitpunkt keine.</p>



<p><br>Nach der Untersuchung bekam ich ein Zimmer, mein Mann durfte nochmal kurz zu mir und ich sollte versuchen zu schlafen. Schwierig, wenn man nicht weiss, was einen erwartet. Es war eine Mischung aus Aufregeung, Angst und Vorfreude. An Schlaf war kaum zu denken, zumal ja ständig Fruchtwasser lief. Alles andere als angenehm. Nach jedem Trockenlegen dauerte es nicht lange bis wieder alles feucht war. Das war der Teil, den ich gerne vorher gewusst hätte. Fruchtwasser läuft immer wieder nach bis zur Geburt&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der nächste Tag, ging heute die Geburt los?</h2>



<p><br>Am nächsten Morgen hatte ich immer noch keine Wehen, nur ab und an ein leichtes Ziehen. <br>Ich lief im Zimmer und im Flur mit einem Buch in der Hand auf und ab, hoffnungsvoll dass die Wehen einsetzen. Gegen neun Uhr bekam ich dann einen Einlauf und einen Wehencocktail, um die Geburt auf natürliche Weise in Schwung zu bekommen. Ich drehte im Krankenhausgarten meine Runden. <br>Bis 12 tat sich leider immer noch nicht viel&#8230; Muttermund 2cm offen, aber noch viel zu wenig. Deswegen wurde die Vor-Fruchtblase mit einem Häkchen geöffnet, denn die Fruchtblase war weiter oben gerissen. Sehr unangenehm. Also das Eröffnen war nicht schmerzhaft, aber der Weg dorthin, den sich Hebamme und Ärztin gebahnt haben. Ebenso das ganze Fruchtwasser, was sich schwallartig ergoss empfand ich als sehr unangenehm. </p>



<p><br>Kurz danach bekam ich dann endlich die erhofften Wehen und mit ihnen setzte neben der Übelkeit auch permanentes Erbrechen ein. Man wollte mir ein Schmerzmittel geben, aber die Schmerzen waren für mich auszuhalten und ich konnte sie gut weg atmen. Gegen die Übelkeit bekam ich leider nichts. So verstrich der Tag. Mein Mann war bei mir und wir gingen viel Spazieren, atmeten die Wehen weg, die mittlerweile alle 1-2 Minuten kamen und hofften, dass sich bald etwas tut. Zwischendurch leerte er einen Kotzbeutel nach dem anderen. <br>Doch der Muttermund ging nicht weiter auf und stagnierte bei 3cm. </p>



<p><br>Mittlerweile bekam ich Antibiotika über einen Tropf um das Infektionsrisiko für mich und mein Baby zu senken. <br>Über Nacht durfte mein Mann dann zum Glück bleiben, worüber ich sehr froh war. Denn es war eine sehr schlaflose Nacht. Gedankenchaos im Kopf. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Hatte ich doch extra Probiotika genommen, um optimal vorbereitet zu sein und jetzt macht das Antibiotikum alles zu nichte. Schmerzhafte Wehen, Übelkeit, Erbrechen und hin und herpendeln zwischen Zimmer und Kreißsaal und ständige Untersuchungen von Hebammen und Ärzten. In den frühen Morgenstunden bekam ich dann ein Vomex Zäpfchen. Was für eine Wohltat. Ein paar Minuten keine Übelkeit. Die Nebenwirkung Müdigkeit kam mir sehr gelegen und wir konnten nochmal kurz Kraft tanken.</p>



<p>Am Morgen des mittelweile 24.11. mal wieder Chefarztgespräch. Ich wurde aufgeklärt, dass es jetzt langsam Zeit wird und der Kleine kommen muss, weil der Blasensprung schon so lange her war. Ich höre noch die Worte &#8222;wenn sie nicht mehr können oder wollen, können wir auch einen Kaiserschnitt machen.&#8220; In meinen Kopf die Stimme sagte &#8222;nein, wir haben bis hier her die Schmerzen gehabt und gekämpft, wir kämpfen weiter so lange es geht.&#8220; Die Chefärztin erklärte mir aber auch, dass wir, wenn der Wehentropf jetzt nicht den Erfolg bringt, einen Kaiserschnitt machen müssen. Sie klärte mich über PDA und ähnliches auf, aber ich wollte doch so natürlich wie möglich entbinden und entschied mich gegen die Schmerztherapien. Ich hatte solche Angst, vor dem Horrortropf, denn davon hatte ich schon viel gehört. </p>



<p><br>So ging es nun mit OP Hemdchen in den Kreißsaal. Muttermund weiterhin bei 3cm. Der Wehentropf kam dran und es dauerte nicht lange, bis ich Schmerzen des Todes bekam. Ich dachte, es zerreißt mich innerlich. Wehen kannte ich bereits, aber durch den Tropf gab es keine Pause mehr zum wegatmen zwischen den einzelnen Wehen. Es war ein Dauerschmerz, den ich so nicht aushielt. <br>Die Hebamme tastete den Muttermund und sagte: &#8222;8cm geöffnet.&#8220; Laut Chefärztin viel zu schnell: &#8222;5 cm in ner halben Stunde. Ich taste selber nochmal.&#8220; Mir war nicht mehr nach tasten oder ähnlichem. Ich wollte nur noch mein Baby in dem Arm halten. Mein Mann sagte immer wieder, zusammen schaffen wir das und solange du keinen Kaiserschnitt willst, unterstütze ich dich dabei. </p>



<p><br>Ich entschied mich dann doch für eine PDA und bin im Nachhinein sehr froh darüber.<br>Plötzlich stand der Kreißsaal voll. Ärzte, Hebammen, Anästhesist. Es ging schnell, der Wehenhemmer wurde gespritzt und die PDA zwischen den Wehen gesetzt, die trotzdem noch sehr intensiv in kurzen Abständen kamen. <br>Ich hatte die Hoffnung, es würde nun schnell gehen, aber da hatte ich die Rechnung ohne unseren Sohn gemacht.  <br>Ich war mittlerweile total verkabelt. Antibiotikatropf und Infusion, Blutdruckmanschette, Pulsmesser und unserem Baby wurde eine Sonde an den Kopf gelegt. </p>



<p><br>Der Muttermund war quasi vollständig geöffnet. Ein kleiner Saum stand noch. Dieser wurde nach Rücksprache von Hebamme und Ärztin beiseite geschoben in der Hoffnung, wir können das ganze nun endlich beschleunigen. Es folgten unzählige Wehen mit Drehen von Rückenlage auf die linke Seite, den Vierfüsslerstand, die rechte Seite und wieder auf den Rücken. Alles unter Wehen. Meine Hebamme motivierte mich und mein Mann auch. Er wurde mit in die Geburt einbezogen und ich fühlte mich sicher. Auch wenn ich hoffte, dass es bald geschafft ist. Die Hebamme forderte mich auf zu pressen und ich ließ mich darauf ein und es war mehrfach fast geschafft, der Kopf war jedes Mal fast da. </p>



<p><br>Mit der Zeit wurde die Hebamme etwas unruhig und meinte, so langsam müsste er mal kommen. Trotz unzähliger Presswehen fehlte immer noch ein klitzekleines Stück. Sie meinte: &#8222;Irgendwas hält ihn noch zurück. Wir müssen Platz schaffen. Der Damm ist weich und geschmeidig, aber reißt nicht. Wir geben ihm noch ein bisschen Zeit, ansonsten müssten wir einen Dammschnitt machen.&#8220; Die Ärztin stimmte dem zu. Dann sagte sie noch: &#8222;nebenan kommt gerade noch ein Baby auf die Welt. Aber jetzt sind wir dran. Wir lassen keinen mehr vor.&#8220; </p>



<p><br>Also wurde ein paar Presswehen später ein Dammschnitt gemacht. Dann ging es wirklich schnell und der kleine Mann war. Kurzzeitig Stille und in mir ein Gefühl der Angst, doch dann kam er der besagte erste Schrei. Dann erklärte man mir auch, was das Problem war. Unser Sonnenschein hatte zweimal die Nabelschnur um den Hals gewickelt und einmal quer umgehangen wie eine Tasche. Mein Mann und ich waren einfach nur glücklich. Unser Sohn lag auf meiner Brust und ich empfand pure Liebe für unsere kleine Erbse, wie sein Spitzname im Bauch war. Mein Mann durfte ihn wickeln und anziehen, während ich genäht wurde. Dammschnitt und Scheidenriss, aber immerhin ging die Nachgeburt ohne Komplikationen von statten.</p>



<p><br>Dann duften wir den Moment genießen. Ich durfte ihn im Kreißsaal das erste Mal anlegen und es war ein so intensives Gefühl der Verbundenheit, seinen eigenen Sohn zu stillen. Für mich gab es dann Pizza im Kreißsaal. Eine Wohltat nach dem quasi einen ganzen Tag lang nichts drin geblieben ist und man einen Marathon gelaufen ist. Ich musste noch ein bisschen liegen, wendete keinen Blick ab vom Sonnenschein. Dann wurde das erste Familienfoto gemacht und wir durften als Familie aufs Zimmer. Ich entschied mich gegen den Rollstuhl, lief ganz langsam aufs Zimmer. Mein Mann stützte mich am Rücken und war stolz auf das was wir als kleine Familie geschafft haben. </p>



<p><br>Die Ärzte und Hebammen haben in den kommenden Tagen immer zu mir gesagt, dass sie mitgefiebert haben, bis das Baby endlich da war und meinten, nur wenige haben die Kraft dafür. Die meisten entscheiden sich für einen Kaiserschnitt. Ich bin stolz und würde jederzeit wieder kämpfen. Den Kampf hab ich gewonnen dank meinem Mann und dem tollen Team aus Ärzten und Hebammen und ich durfte viele kennenlernen, denn die Geburt dauerte lange. Sie haben mir zu jeder Zeit die Angst genommen und waren für mich da. Leider hatte unser Sohn Gelbsucht und eine Infektion, musste dann für eine Woche auf die Kinderstation. Das war schlimmer als die ganze Geburt und die war schon alles andere als schön. Das muss verarbeitet werden. Vermutlich ist das der Grund, weswegen ich das aufgeschrieben habe&#8230; Aber auch das haben wir geschafft und genießen nun seit 8 Monaten unser Familienleben mit allen Höhen und Tiefen.</p>



<p>Würdest auch du deine Geburt mit uns teilen? Dann sende sie mir gerne an i<a href="mailto:info@mamaluja.de">nfo@mamaluja.de&nbsp;</a>oder über das&nbsp;<a href="https://mamaluja.de/kontakt/">Kontaktformular</a>. Sehr gerne auch mit einem Foto.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mamaluja.de/ein-anonymer-bericht-ueber-eine-geburt/">Ein anonymer Bericht über eine Geburt</a> erschien zuerst auf <a href="https://mamaluja.de">Mamaluja</a>.</p>
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		<title>Geburtsbericht von Lauras fünftem Kind</title>
		<link>https://mamaluja.de/geburtsbericht-von-lauras-fuenftem-kind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[CarinaRosen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Aug 2023 06:10:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburtsgeschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In meinem Geburtsbericht möchte euch gerne von meiner Alleingeburt unserer fünften Kindes erzählen, einer Geburt im Kreise der Familie. Ich kann das Jahr 2022 nicht anders beschreiben als eine wahnsinnig aufregende und komplett stressfreie Zeit für uns. Wir verbrachten den Januar in verschiedenen Nationalparks und Skigebieten Kosovos, den Februar bei unseren Familien &#38; Freunden in [&#8230;]</p>
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<p>In meinem Geburtsbericht möchte euch gerne von meiner Alleingeburt unserer fünften Kindes erzählen, einer Geburt im Kreise der Familie. Ich kann das Jahr 2022 nicht anders beschreiben als eine wahnsinnig aufregende und komplett stressfreie Zeit für uns. Wir verbrachten den Januar in verschiedenen Nationalparks und Skigebieten Kosovos, den Februar bei unseren Familien &amp; Freunden in Deutschland und kaum zurück im Kosovo, hielt ich im März dann einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand. Und so startete das nächste Abenteuer. In mir wuchs wieder ein Mensch heran und ich war so aufgeregt und voller Vorfreude auf die bevorstehende Zeit.</p>



<p>Ende März fingen wir dann an, die albanische Riviera zu bereisen und freuten uns über das bereits milde Frühlingswetter am Meer. Die Sonne, der Strand, das Meer, die pure Natur und dieses unbeschreiblich erfüllende Gefühl von Freiheit waren die nächsten Monate bis Oktober unser treuer Begleiter. Doch die größte Reise stand uns noch bevor &#8211; die Ankunft unseres fünften Kindes. Ich genoss diese Schwangerschaft unendlich, und obwohl sich wegen des heißen Sommerwetters ein paar Kreislaufbeschwerden und gegen Ende ein paar kleine Wehwehchen eingestellt hatten, empfand ich sie als überwiegend positiv.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Zeit verstrich so rasant bis zur Geburt</h2>



<p>Schon war der errechneten Geburtstermin im November erreicht. Nun, es ist kein Geheimnis, wenn ich sage, dass das Baby erst dann kommt, wenn es bereit ist. Also wurden wir – mal wieder – auf die Probe gestellt und das Rätselraten bezüglich des Geburtstags ging weiter, denn eigentlich dachten wir alle, unser Baby würde sich schon vor dem errechneten Termin ankündigen. Zudem hatte ich immer wieder ein paar Übungswellen, aber das ging gefühlt schon ewig so.</p>



<p>Eine aufregende Zeit brach herein, als ich spürte, wie der Druck nach unten immer intensiver wurde. Meine Vorfreude kannte keine Grenzen, denn ich wünschte mir nichts sehnlicher, als endlich unser Baby im Arm zu halten und es mit all meinen Sinnen zu genießen. Doch trotz dieser Vorzeichen vergingen noch einige Tage, in denen ich abends enttäuscht ins Bett ging. Jeder Tag ließ den Druck spürbarer werden und ich sehnte mich nach der lang ersehnten Geburt. Die letzten Nachmittage vor dem großen Moment nutzte mein Mann, um unsere vier Kinder auf Indoor-Spielplätzen zu bespaßen, während ich mich im Bett ausruhte und Kraft sammelte.</p>



<p>Unser Sohn Matteo, gerade einmal 2 Jahre und 5 Monate alt, hatte schon die ganze Schwangerschaft über eine besondere Verbindung zu unserem ungeborenen Baby. Mit einem süßen Lächeln sagte er an einem Freitagabend beim Essen, dass ich aufpassen müsste denn unser Baby würde gleich kommen. Wir schmunzelten über seine Beobachtungen und ließen uns von seiner Vorahnung amüsieren. Nach dem Essen machten wir sie bettfertig und legten sie schlafen. Zu dem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, dass mein Kleiner anscheinend recht gehabt hatte. Statt gleich schlafen zu gehen, vertiefte ich mich noch lange in ein Buch. Schließlich schaltete ich um 23 Uhr das Licht aus und schlief binnen weniger Minuten ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unser Kleiner hatte Recht, die Geburt naht</h2>



<p>Es war das Ende des fünften Tages nach dem Termin und keine zehn Minuten später wurde ich durch ein leichtes Ziehen geweckt. Auch wenn es nur ein Ziehen war, welches ich auch des Öfteren die Tage davor gespürt hatte, wusste ich tief in mir, es ist das Zeichen, welches mir sagte, es sei endlich soweit. Und ich bereute sofort, nicht schon eher ins Bett gegangen zu sein. Ich schlief dann trotzdem nochmal weiter und dachte mir, dass jede Minute Schlaf wertvoll und wichtig für mich sein würde. In der nächsten Stunde veratmete ich dann im Halbschlaf 7 weitere Wellen.</p>



<p>Um Mitternacht stand ich schließlich auf, horchte in mich rein und versuchte zu verstehen, dass es heute wirklich losgehen würde, veratmete weitere Wellen, spazierte im Haus umher, denn in den eigenen vier Wänden konnte ich mich einfach völlig frei entfalten und fühlte mich so wohl. Ich beschloss, meinen Mann zu wecken, denn wir hatten auch dieses Mal eine Foto- und Videografin für die Geburt organisiert, die diese schöne Erinnerung für uns einfangen würde. Er rief sie an, um ihr Bescheid zu geben, dass es heute losgehen könnte, wir uns aber aufgrund der Unregelmäßigkeit der Wellen noch nicht ganz sicher waren und sie ggf. in 1-2 Stunden nochmal anrufen würden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Geburt schreitet voran &#8211; Es war alles entspannt</h2>



<p>Mein Mann baute den Geburts-Pool auf und ich ging in der Zwischenzeit ins Badezimmer, achtete auf weitere Anzeichen der Geburts, machte mich fertig und veratmete weitere Wellen, die sich sehr leicht und gut anfühlten. Danach spazierte ich weiter durch das Haus und blieb in Bewegung, das fühlte sich zu dem Zeitpunkt am besten für mein Wohlbefinden an. Gegen 2 Uhr kam die Fotografin, wir begrüßten sie, quatschten noch ein wenig und boten Snacks und Getränke an, ehe sie mit ihrer Arbeit begann. Ich war immer noch nicht im Pool. Die Bewegungen taten mir gut und verhinderten, dass ich mich müde fühlte. Ich kann Müdigkeit gut wegstecken, wenn ich in Bewegung bleibe und mich ablenke.</p>



<p>Bis ca. 3 Uhr nachts ging das alles total gut, dann aber wollte ich so langsam in den Pool steigen, denn ich wollte auch dieses Mal gern eine Wassergeburt erleben. Im warmen Wasser fühle ich mich gut, weil es meine Muskeln entspannt und meine Rückenschmerzen lindert. Die Auftriebskraft gibt mir ein Gefühl von Leichtigkeit und Bewegungsfreiheit. Die sanfte Umgebung des Wassers schafft eine beruhigende Atmosphäre, die mir hilft, zur Ruhe zu kommen und zwischen den Wellen nochmal die Augen zu schließen. Bis 4 Uhr konnte ich tatsächlich zwischen den sanften Wellen nochmal dösen und richtig viel Kraft tanken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Atmen half mir sehr gut während der Geburt</h2>



<p>Ab 4 Uhr wurde dann alles intensiver, es waren wahnsinnige Kräfte, die da auf mich einwirkten, die absolute Gebärkraft, die mir als Frau gegeben wurde. Ich spürte, dass die Fruchtblase immer noch geschlossen war. Sie hat mich in meiner Geburtsarbeit eingeschränkt. Ich habe wirklich einen prall gefüllten Ballon gefühlt. Da betete ich, dass sie bitte platzen soll, und das tat sie als Nächstes dann auch. Gott sei Dank, denn ich habe richtig gemerkt, wie das Fruchtwasser wie ein Schwall ins Poolwasser geflossen ist. Nach diesem Vorgang wurde alles viel leichter. Ich konnte mich wieder voll und ganz meiner Atmungstechniken hingeben.</p>



<p>Ich nahm eine Position ein, in der ich die Wellen gut annehmen konnte. Dann folgte als Nächstes auch schon die Kopfgeburt. Bei der ersten Welle in der Austrittsphase habe ich nicht mit geschoben, sondern nur meine Atmung eingesetzt. Ich merkte, wie der Kopf sich in Richtung Scheidenausgang begab, dann aber wieder zurück rutschte. Ich fühlte mit meiner Hand zwischen meine Beine. Dort spürte ich die weichen Haare meines Babys und die unendlich weiche Kopfhaut. Das gab mir so einen Energieschub. Bei der nächsten Welle habe ich dann doch den Impuls gehabt, mitzuschieben, und der Kopf wurde geboren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ich war so unbeschreiblich glücklich</h2>



<p>Ich war wie benebelt, diese Urkraft hatte so viel Euphorie in mir ausgelöst, die ich zuvor noch nie gespürt habe, mir fehlt eine passende Beschreibung. Dann war erst einmal eine etwas längere Verschnaufpause. Bei der nächsten Welle spürte ich eine Drehung der Schulter und dann schwamm unser Baby ins Wasser. Es war der 19.11.2022 und ich gebar um 4:27 Uhr unser Baby in meine Hände. Es ist ein Junge. Wir waren so fasziniert von seiner Schönheit und bestaunten ihn noch einen kurzen Moment unter Wasser, ehe ich ihn langsam raus hob und auf meine Brust legte.</p>



<p>Ich war im Himmel. Da hielt ich endlich unseren kleinen Mann im Arm. Ich war stolz, erleichtert und verliebt. Er war ganz ruhig und atmete noch nicht, was mich überhaupt nicht verunsicherte. Er wurde einfach nur ganz friedlich auf unsere Welt geholt und genoss es, auf meiner Brust zu liegen. Mein Mann und ich waren beide sehr glücklich, auch wenn das Wort nicht beschreibt, was wir wirklich fühlten&nbsp;–&nbsp;eine Art dreifacher Einheit. Und trotzdem waren wir auch immer noch ganz aufgeregt, weil uns gerade etwas so Wundervolles widerfahren war. Einige Zeit verging, da machte er seinen ersten Atemzug. Danach folgte sein erster Schrei und ich legte ihn zum Stillen an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Geburt der Plazenta in aller Ruhe</h2>



<p>Nach einiger Zeit ging ich mit dem Kleinen auf die Couch und stillte weiter, um die Geburt der Plazenta zu fördern. Diese kam dann ganz ohne Zeitdruck nach einer Stunde und fünfzehn Minuten Stillen und Kuscheln. Wir durchtrennten auch bei dieser Geburt die Nabelschnur nicht, da wir uns erneut für eine natürliche Abnabelung entschieden haben. Die ganze Zeit über war ich so wundervoll umsorgt und geborgen! Mein Mann stand mir die ganze Zeit bei und kümmerte sich so gut um mich und mein Wohlbefinden. Diese Atmosphäre nach der Geburt war so perfekt und ich bin so unfassbar dankbar dafür. Es fühlte sich einfach alles so stimmig an.</p>



<p>Unser wundervoller Sohn war gesund und munter und brachte stolze 4270 Gramm auf die Waage, bei einer Länge von 56 cm und einem Kopfumfang von 37 cm. Wie überwältigend es wieder war, dieses Wunder zu erleben! Diesen so lang ersehnten, wunderschönen und kerngesunden Menschen endlich im Arm halten zu können. Und obwohl ich zu dem Zeitpunkt schon rund 22 Stunden mehr oder weniger wach war, war ich plötzlich voller Energie.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Geschwister kamen dazu</h2>



<p>Als unsere 4 Kinder Leandro (7,5), Elario (6), Eliana (4,5) und Matteo (2,5) kurze Zeit später aufwachten, überraschten wir sie mit unserem neuen Familienmitglied. Es war der perfekte Start in den Tag für uns alle. Gemeinsam entschieden wir uns für einen Namen und nannten unseren Jungen&nbsp;Alano, was „der Fels“ bedeutet. Als sich nach drei Tagen die Nabelschnur von Alano löste, legten wir&nbsp;die Plazenta eines Tages bei Sonnenaufgang auf einen Felsen in den Bergen Kosovos.</p>



<p>Es war eine unglaublich schöne Geburtsreise und sie hat mir mal wieder gezeigt, dass ich alles schaffen kann. Ich bin Gott so dankbar dafür, dass ich diese so tief in der Menschheit verankerte Erfahrung der Mutterschaft so erfüllend erleben durfte. Es ist und bleibt eines der spannendsten Abenteuer des Lebens.</p>



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<p>Geschrieben von Laura Gashi von NaturKultur&nbsp;–&nbsp;natural birth &amp; health</p>



<p>Website:&nbsp;<a href="https://www.naturkultur-lg.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.naturkultur-lg.com</a></p>



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<p>Würdest auch du deine wunderschöne Geburt mit uns teilen? Dann sende sie mir gerne an i<a href="mailto:info@mamaluja.de">nfo@mamaluja.de </a>oder über das <a href="https://mamaluja.de/kontakt/">Kontaktformular</a>.  Sehr gerne auch mit einem Foto.</p>



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		<title>Geburtsbericht von Laura</title>
		<link>https://mamaluja.de/blogbeitrag-von-einer-tollen-geburt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[CarinaRosen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Aug 2023 05:39:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburtsgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Alleingeburt]]></category>
		<category><![CDATA[geburt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alleingeburtsbericht zu Hause im Beisein der Kinder “Die Geburt war schöner als in meinen Träumen, ich kann es immer noch nicht wirklich greifen. Um 2 Uhr kamen die ersten Wellen. Außerdem spürte ich, wie aktiv das Baby in meinem Bauch war. Ich fühlte mich gut, also spazierte ich durch das Haus. Die Wellen kamen so [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Alleingeburtsbericht zu Hause im Beisein der Kinder</h2>



<p>“Die Geburt war schöner als in meinen Träumen, ich kann es immer noch nicht wirklich greifen. Um 2 Uhr kamen die ersten Wellen. Außerdem spürte ich, wie aktiv das Baby in meinem Bauch war. Ich fühlte mich gut, also spazierte ich durch das Haus. Die Wellen kamen so unregelmäßig, dass ich bis 5 Uhr nicht sicher war, ob es schon Geburtswellen waren oder nur Übungswellen wie die letzten Nächte davor auch. Und ich konnte sie so locker mit den Techniken, die ich bereits bei meiner letzten Alleingeburt 2 Jahre zuvor angewendet hatte, veratmen, dass ich meinen Mann erstmal nicht wecken wollte.</p>



<p>Irgendwann hab ich meinen Mann dann lieber doch geweckt, damit er den Pool aufbaut, denn das Aufpumpen und Wasser einlassen dauert ca. eine Dreiviertelstunde. Er schlief zusammen mit unseren drei Kindern im Familienbett, ich flüsterte ihm zu, dass wir heute höchstwahrscheinlich unser Baby kennenlernen würden. Unsere drei kleinen Wunderkinder schliefen total fest. In dem Moment, als ich sie beim Schlafen betrachtete, spürte ich eine tiefe Dankbarkeit und freute mich darauf, unser nächstes Geschenk ganz bald in den Armen halten zu können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der werdende Vater als seelische Stütze</h2>



<p>Mit behutsamer Fürsorge und Ruhe erfüllte mein Mann den Raum mit liebevoller Präsenz und ich war ziemlich nervös, weil es die erste Geburt sein würde, die er (wahrscheinlich) bis zum Ende aktiv miterleben würde. Ich hatte den Wunsch, dass er erfährt, wie freudvoll und entspannt eine Geburt sein kann. Ich veratmete weiterhin ganz sanft die Wellen und er schaute auf die Uhr, es war mal alle 6 Minuten, mal alle 8 Minuten, mal alle 4 Minuten. Diese Unregelmäßigkeit war eine völlig neue Erfahrung für mich. Bei den anderen Geburten davor war es immer alle 3 Minuten und ich wusste genau: Okay, der Geburtsbeginn hat gestartet.</p>



<p>Doch dann nahm alles plötzlich eine rasante Wendung, vor allem als ich ins Wasser stieg. Eine Atmosphäre der Entspannung und Ruhe umhüllte mich, während ich in meinem Inneren meine Affirmationen für eine leichte und angenehme Geburt immer wiederholte. Zugleich verschwanden in dieser Nacht alle Anspannung und Ängste, die mich zuvor bedrückt hatten. Die Geburt fühlte sich nun greifbar nah an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Kinder kommen zur Geburt dazu</h2>



<p>Gegen 6:30 Uhr wachten unsere beiden älteren Jungs Leandro (damals 5) und Elario (damals 3,5) auf und sie wussten sofort, was geschah. Dank altersgerechter Bücher über Hausgeburten, die wir ihnen vorgelesen hatten, konnten sie die Magie dieses Moments verstehen. Mit strahlenden Augen kamen sie auf mich zu und versorgten mich mit Wasser und Trauben. &#8222;Mama, wir kümmern uns gut um dich, oder?&#8220; Ihre Liebe und Fürsorge erfüllten mich mit Glück. Kurz darauf wachte auch unsere Tochter Eliana (damals 2) auf und kam zu uns herunter. Sie hielt meine Hand und sagte immer wieder: &#8222;Mama, alles ist gut!&#8220; Diese kleinen Gesten der Unterstützung waren unbeschreiblich.</p>



<p>Die letzten 20 Minuten vor der Geburt waren dann doch herausfordernd. Ich wollte vor den Kindern auf keinen Fall zu laut werden und ihnen Angst machen, so versuchte ich nur ein leises &#8222;Ohhh&#8220; oder &#8222;Uhhh&#8220; zu veratmen, doch manchmal konnte ich es nicht zurückhalten und war kurzzeitig lauter.&nbsp;Doch sie blieben gelassen und fragten nur: „Ist das Baby schon da, Mama?“. Mir ist aber auch aufgefallen, dass ich aufgrund der Ablenkung durch die Kinder mich nicht mehr so gut auf meine Geburtsarbeit konzentrieren konnte und ich versucht habe, mitten in einer Welle wieder einzusteigen. Und das gelingt nun mal nicht.</p>



<p>Um 7:20 Uhr wurde unser Geschenk schließlich geboren. Die Nabelschnur lag wie eine Kette um den Hals. Das verunsicherte mich in keinster Weise, da ich gut vorbereitet und auf alle Eventualitäten eingestellt war. Ich befreite ihn von der Schlinge und hob unser Baby instinktiv mit dem Gesicht nach unten gerichtet aus dem Wasser, damit es bei seinem ersten Atemzug kein Wasser verschluckte, da der Mund offen war. Es atmete ganz wunderbar, im Näschen röchelte nicht einmal ein Fruchtwasserrest. Ein unbeschreibliches Gefühl erfüllte mich. Ich war überglücklich, dankbar und erleichtert. Gemeinsam hatten wir es geschafft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Geschwister wollen das Baby begrüßen</h2>



<p>Die Kinder zogen sofort ihre Kleidung aus und wollten zu mir in den Pool, um das Baby zu begrüßen. Mein Mann war auch ganz euphorisch. Es war die erste Geburt, bei der er bis zum Ende dabei sein konnte. Er sagte, es war eine richtige Traumgeburt, keine erschreckenden Szenen und so friedlich mit der ganzen Familie. Denn Gebären ist das Natürlichste auf der Welt. Nach etwa zehn Minuten fragte er mich, ob unser Baby ein Junge oder ein Mädchen sei. Ich hob unser Baby aus dem Wasser&nbsp;und schaute nach: „Ein Junge, ich wusste es die ganze Zeit“, strahlte ich und fing an zu weinen, „ihr habt einen Bruder bekommen, Kinder“. Wir haben ihm den Namen Matteo gegeben, dessen&nbsp;Bedeutung „Geschenk Gottes“ ist.</p>



<p>Im Pool mit meinen jetzt 4 Kindern war es plötzlich ruhig und doch voller Leben und Glückseligkeit. Erst jetzt merkte ich, dass das Wasser klar und frei von jeglichem Blut war (außer der kleine Rest vom Schleimpfropfen und die Käseschmiere vom Baby). Es war ein friedlicher Ort, in dem wir unser neues Kapitel begannen. Als ich 1,5 Std. später nach dem vielen Begrüßen, Bestaunen und Stillen aus dem Wasser stieg, wurde kurze Zeit später die Plazenta geboren. Da wir uns für eine natürliche Abnabelung der Plazenta entschieden hatten, ließen wir die Nabelschnur intakt und sie trennte sich zwei Tage später von selbst. Die Plazenta mit der Nabelschnur haben wir dann unter einem Kirschbaum in unserem Garten vergraben.”</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2023/08/NaturKultur-Laura-Gashi-1024x1024.png" alt="Familie hält ihr Neugeborenes glücklich in den Armen nach einer tollen Hausgeburt und Alleingeburt, Geburt" class="wp-image-445" width="308" height="308" srcset="https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2023/08/NaturKultur-Laura-Gashi-1024x1024.png 1024w, https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2023/08/NaturKultur-Laura-Gashi-300x300.png 300w, https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2023/08/NaturKultur-Laura-Gashi-150x150.png 150w, https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2023/08/NaturKultur-Laura-Gashi-768x768.png 768w, https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2023/08/NaturKultur-Laura-Gashi-600x600.png 600w, https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2023/08/NaturKultur-Laura-Gashi.png 1080w" sizes="(max-width: 308px) 100vw, 308px" /></figure>



<p>Verpasse nicht Laura`s emotionales und spezielles Video von dieser Geburt. Es ist auf ihrem Account <a href="https://www.instagram.com/stories/naturkultur_lg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">naturkultur_lg</a> bei den Reels fixiert.</p>



<p>Geschrieben von Laura Gashi von NaturKultur&nbsp;–&nbsp;natural birth &amp; health</p>



<p>Website:&nbsp;<a href="https://www.naturkultur-lg.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.naturkultur-lg.com</a></p>



<p>Instagram: <a href="https://www.instagram.com/stories/naturkultur_lg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">naturkultur_lg</a> (Dort findet ihr das passende <a href="https://www.instagram.com/reel/CvWbrzWAmUq">Video</a> von ihrer faszinierenden Alleingeburt vor der Augen ihrer Kinder)</p>



<p>Würdest auch du deine wunderschöne Geburt mit uns teilen? Dann sende sie mir gerne an i<a href="mailto:info@mamaluja.de">nfo@mamaluja.de&nbsp;</a>oder über das&nbsp;<a href="https://mamaluja.de/kontakt/">Kontaktformular</a></p>
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		<title>Geburtsbericht von Pia</title>
		<link>https://mamaluja.de/geburtsbericht-pia/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[CarinaRosen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Mar 2023 08:02:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburtsgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[geburt]]></category>
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		<category><![CDATA[kaiserschnitt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem unserer erste Tochter gut ein Jahr zuvor per Kaiserschnitt zur Welt kam, stand ich die gesamte Schwangerschaft vor der Wahl &#8211; möchte ich es nochmal versuchen oder lasse ich direkt ein Kaiserschnitt planen. Bei unserer Tochter kam es zu einem Geburtsstillstand und wegen steigenden Infektionswerten musste sie dann per Kaiserschnitt geholt werden &#8211; es [&#8230;]</p>
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<p>Nachdem unserer erste Tochter gut ein Jahr zuvor per Kaiserschnitt zur Welt kam, stand ich die gesamte Schwangerschaft vor der Wahl &#8211; möchte ich es nochmal versuchen oder lasse ich direkt ein Kaiserschnitt planen. Bei unserer Tochter kam es zu einem Geburtsstillstand und wegen steigenden Infektionswerten musste sie dann per Kaiserschnitt geholt werden &#8211; es stand im Raum, dass ich durch eine Fehlstellung der Wirbelsäule eine minimale Engstelle im Becken habe (das Becken nicht weit genug nach vorne kippen kann) und es deshalb zum Geburtsstillstand kam.&nbsp;</p>



<p>Lange überlegte ich hin und her und immer wieder kam ich zu dem Punkt, dass ich die ganzen Interventionen und Medikamente, die ich bei der ersten Geburt bekommen hatte nicht mehr möchte. Eine vaginale Geburt war für mich schlicht nicht vorstellbar, dass es diesmal klappen würde. Also besprach ich meine Gedanken mit meiner Ärztin, Hebamme und dem Krankenhaus. Es wurde ein Termin zum Kaiserschnitt ausgemacht &#8211; der 19.09. sollte es werden.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Doch es kam alles anders als erwartet&#8230;</h2>



<p>Bereits Anfang September hatte ich starke Wehen, die immer wieder regelmäßig waren und dann doch wieder aufhörten. Da wir noch vor Ende der 37SSW waren, wollten die Ärzte ganz sicher gehen, bevor sie einen Kaiserschnitt machen. Also ständige Kontrolle am CTG und Muttermund. Bis auf die Wehen, die deutlich da waren und auch auf dem CTG zu sehen waren, tat sich aber erstmal nichts. Ich hatte wohl sehr starke Senkwehen.&nbsp;</p>



<p>Am 09.09. abends, habe ich noch meine Tochter ins Bett gebracht, bevor wir wieder ins Krankenhaus sind. Bereits den ganzen Tag hatte ich wieder starke Wehen im Abstand von 5-6 Minuten. Im Krankenhaus angekommen, Empfang uns die Hebamme, welche bereits bei der Geburt unserer Tochter uns eine komplette Schicht lang betreut hatte. Wir kamen ins selbe Wehenzimmer, wie bei unserer Tochter damals. Es fühlte sich für mich in dem Moment alles richtig an 😊.&nbsp;</p>



<p>Ich wurde ans CTG gehängt und dann hieß es erstmal warten. Das CTG lief ungefähr eine Dreiviertelstunde lang &#8211; die Wehen kamen alle 5 Minuten &#8211; als die Ärztin zu uns kam. Sie untersuchte meinen Muttermund, der bereits 1 cm geöffnet war. Da wir aber 10 Tage vor dem geplanten Kaiserschnitttermin waren, besprach sie den Befund mit dem Oberarzt. Wir mussten wieder warten &#8211; der Moment fühlte sich für mich an, als hätten wir ewig warten müssen. Ich war unsicher &#8211; zum einen war ich froh, dass unser Kleiner selber entscheiden durfte, wann er auf die Welt kommt und auch noch Wehen erleben konnte. Zum anderen waren wir gerade mal ein paar Tage in der 38SSW und ich hatte Angst, dass er noch Unterstützung braucht oder zu leicht sein könnte.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Es ging weiter&#8230;</h2>



<p>Als die Ärztin wieder reinkam, hatte sie direkt ein Mittel dabei, dass die Wehen abgeschwächt hat, damit ich entspannen kann. Jetzt war klar, der Kaiserschnitt wird vorgezogen und unser Sohn wird heute Nacht zur Welt kommen. Wir mussten noch ein paar Stunden im Wehenzimmer warten, da noch ein zwei Kaiserschnitte vor uns waren (einer davon ein Notkaiserschnitt). Ich bekam ein Bett reingeschoben &#8211; die Liege war doch sehr unbequem &#8211; und wir versuchten noch etwas zu schlafen.&nbsp;</p>



<p>Um kurz vor 3 Uhr war es dann soweit &#8211; wir wurden abgeholt und es ging hoch in den OP. Dort angekommen wurde ich vom OP Team in Empfang genommen und meine Mann durfte sich umziehen gehen. Obwohl ich das Prozedere von der ersten Geburt kannte, war ich nervös. Das Legen der Spinale klappte direkt und ich durfte mich hinlegen. Bis alles vorberietet war, dauerte es etwas &#8211; Tuch hinhängen, Bauch desinfizieren, alle Gerätschaften hinstellen, etc. Das OP Team um mich herum richtete alles hin, während die Hebamme und die Anästhesieärztin mit mir redeten. Dann ging alles recht schnell, mein Mann durfte rein, der Oberarzt kam und es wurde nochmal getestet, dass ich auch wirklich nichts spüre &#8211; und los ging es. Um 3:34 Uhr kam unser Kleiner mit 2850g und 52,5 cm zur Welt. Wir waren so glücklich endlich unseren Sohn in unseren Armen halten zu dürfen. Während ich zugenäht wurde, durfte ich ihn auf meiner Brust liegen haben &#8211; bis dann der Papa und die Hebamme ihn kurz mitnahmen zum Wiegen und Messen.&nbsp;</p>



<p>Wir kamen danach in ein Zimmer im Kreißsaal zur Überwachung und zum Bonding und Stillen 🤱 das Stillen hat direkt geklappt und bereits beim ersten Anlegen hat er richtig getrunken. Für mich war der Kaiserschnitt die beste Wahl.</p>



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		<title>Erster Geburtsbericht von Lea</title>
		<link>https://mamaluja.de/erster-geburtsbericht-lea/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[CarinaRosen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2023 13:11:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburtsgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[geburt]]></category>
		<category><![CDATA[geburtsgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[hausgeburt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Oktober 2019 wurde ich schwanger mit meinem ersten Kind. Wir freuten uns unbändig auf unseren Jungen und hatten große Pläne für 2020 &#8211; wie wir wissen, lief es alles ganz anders 😀 Da ich selbst zuhause zur Welt kam, wollte ich dieses Erlebnis auch haben &#8211; allerdings plante ich diese erst bei Kind 2 [&#8230;]</p>
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<p>Im Oktober 2019 wurde ich schwanger mit meinem ersten Kind. Wir freuten uns unbändig auf unseren Jungen und hatten große Pläne für 2020 &#8211; wie wir wissen, lief es alles ganz anders 😀</p>



<p>Da ich selbst zuhause zur Welt kam, wollte ich dieses Erlebnis auch haben &#8211; allerdings plante ich diese erst bei Kind 2 oder 3. Im März 2020 kam dann ja, wie wir alle wissen, der erste &#8222;Lockdown&#8220; und kurz danach schlossen einige Krankenhäuser die Väter bei der Geburt aus.&nbsp;</p>



<p>Das war für mich und meinen Mann einfach undenkbar! Kurze Zeit später (ich war bereits in ca. Woche 24) trafen wir auf eine Hausgeburtshebamme. Innerhalb von zwei Minuten war klar &#8211; wenn schon alle Pläne über Bord werfen, dann so richtig. Wir planten unsere Hausgeburt mit ihr an unserer Seite, die restliche Schwangerschaftsvorsorge ging ich auch nur noch zu ihr.</p>



<p>Am 29.6 hatte ich morgens das Gefühl, dass sich unser Bäumchen (so hatten wir unser &#8222;Projekt&#8220; getauft) sich noch heute auf den Weg machen würde, 17 Tage vor ET. Mein Mann ging sofort los, um noch die restlichen Sachen für die Geburt zu kaufen und den Geburtspool auszuprobieren. Abends kam er dann zu mir, sagte unserem Bäumchen &#8222;Alles ist gut, du kannst jetzt kommen&#8220;, was unser Sohn als Startschuss wertete und um 21:30 Uhr die Fruchtblase riss. Wir riefen sofort die Hebamme an, die in so 1-2 Stunden vorbeikommen wollte, da die Wehen noch nicht eingesetzt hatten&#8230;. diese fingen dann um 22 Uhr im 1-2 Minutentakt an. Unsere Hebamme kam sofort und sie und mein Mann bauten alles auf, während ich versuchte die Wehen zu veratmen. Schließlich stieg ich in den Pool und bekam dort um 2:17 Uhr am 30.6 unseren Sohn.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2023/02/GeburtsberichtLea-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-357" width="213" height="284" srcset="https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2023/02/GeburtsberichtLea-768x1024.jpg 768w, https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2023/02/GeburtsberichtLea-225x300.jpg 225w, https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2023/02/GeburtsberichtLea-1152x1536.jpg 1152w, https://mamaluja.de/wp-content/uploads/2023/02/GeburtsberichtLea.jpg 1536w" sizes="(max-width: 213px) 100vw, 213px" /></figure>



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		<item>
		<title>Geburtsbericht von Christina</title>
		<link>https://mamaluja.de/geburtsbericht-christina-hausgeburt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[CarinaRosen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2023 12:54:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburtsgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[geburt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir wurden die ganze Schwangerschaft über von meiner Hebamme („S.“) betreut. Mit 2 Kindern und zu Corona Zeiten war das wirklich ein Traum! Sie betreute uns durchgehend bei uns zu Hause und alles verlief reibungslos. Einer Hausgeburt stand somit nichts im Weg (Bis auf die Lage des Kindes.. Meine Kinder drehten bis kurz vor ET [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<p>Wir wurden die ganze Schwangerschaft über von meiner Hebamme („S.“) betreut. Mit 2 Kindern und zu Corona Zeiten war das wirklich ein Traum! Sie betreute uns durchgehend bei uns zu Hause und alles verlief reibungslos. Einer Hausgeburt stand somit nichts im Weg (Bis auf die Lage des Kindes.. Meine Kinder drehten bis kurz vor ET von SL in BEL oder lagen einfach quer)!</p>



<p>Mein Mann und ich hatten am 12.02.2021 Jahrestag. Wir hatten darüber gesprochen, wie schön es sei, wenn das Baby am gleichen Tag kommt. Anderseits hatte ich gehofft, dass ich nicht so weit über den errechneten Termin gehen würde. Immerhin war ich bis zum Schluss noch recht fit und wer hätte es gedacht, wir waren mittlerweile bei ET+7 angekommen und es war der 12.02.2021. Das Baby war am Tag zuvor schon sehr ruhig im Bauch. War es etwa die Ruhe vor dem Sturm?! Kurz vorm Schlafen gehen nahm ich ein warmes Bad mit der Hoffnung so die Geburt anzustubsen. Tatsächlich ging es enige Stunden später, nachts um 2:28 Uhr los mit leichten Wehen. Von Schmerzen konnte man noch nicht sprechen, nur ein leichtes Ziehen, das sich stetig wiederholte. Ich hatte vorher schon häufiger das Gefühl, es könnte jeden Moment beginnen, aber diesmal war ich mir sicher.</p>



<p>Ich wurde etwas nervös und wollte eigentlich noch versuchen zu schlafen, was mir jedoch nicht gelang. Ziellos lief ich von Raum zu Raum, legte irgendwann die Wäsche zusammen und räumte ein wenig auf. Letztendlich blieb ich im Wohnzimmer und schaltete einen Film ein.</p>



<p>Innerhalb von wenigen Minuten döste ich ein, wurde jedoch immer wieder durch Wehen geweckt. Dennoch hielt es mich nicht davon ab entspannt wieder einzuschlafen.</p>



<p>Gegen 7 Uhr wachten mein Mann und die Jungs auf und starteten den Tag wie gewöhnlich. Ich schaltete meine Playlist für Geburtsmusik ein und freute mich auf die bevorstehende Geburt.</p>



<p>Nach dem Frühstück gegen 8 Uhr rief ich S. an und sagte den CTG Termin für mittags ab. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits Wehen im regelmäßigen Abstand von 4 Minuten. Diese waren auch jetzt noch nicht schmerzhaft, sodass ich mich währenddessen problemlos unterhalten konnte. Wir verabredeten uns um 15:30 Uhr bei uns zu Hause, sollte ich mich nicht vorher melden. Die Zeit verging schnell und wir bauten vorsorglich den Geburtspool auf und füllten ihn mit warmem Wasser.</p>



<p>Gegen 13:30 Uhr wurde es langsam unangenehm und so stieg ich in den Pool. Ich musste die Wehen bereits veratmen und konzentrierte mich voll und ganz auf mich und mein Baby.</p>



<p>Um mich herum turnten meine zwei kleinen Jungs, während mein Mann sich hervorragend um uns alle kümmerte.</p>



<p>Wir hatten 15:35 Uhr als unsere Hebamme eintraf. Für eine vaginale Untersuchung stieg ich aus dem Pool. Die Diagnose lautete: 3-4 cm Muttermundsöffnung und alles war weich. Mein erster Gedanke war, dass es bei gleichem Befund bei der letzten Geburt noch ungefähr 11 Stunden dauerte. Zeitgleich wurden die Wehen unangenehmer und fast nicht auszuhalten. Ich wollte schnell wieder ins Wasser. Ich hoffte, dass es diesmal schneller gehen würde.</p>



<p>Ich stieg wieder ins Wasser, wodurch es angenehmer wurde. Was würde ich denn nur ohne diesen Pool machen?! So konnte ich mich auf die Geburt konzentrieren und war wieder voll dabei.</p>



<p>Nur 30 Minuten nach dem Befund hatte ich das Gefühl drücken zu müssen. So schnell? Ich fühlte mich etwas überrumpelt. Ich bin ein Kopfmensch und dies waren Momente, die mich aus dem Konzept brachten. Dank S. fand ich jedoch zurück zu mir und vertraute meinem Körper.</p>



<p>Die Wellen wurden stärker und länger.</p>



<p>Ich hatte das Gefühl, dass ich es nicht mehr lange aushalten würde und verspürte einen steigenden Druck.</p>



<p>S. rief die zweite Hebamme zur Unterstützung. Sie traf gegen 16:45 Uhr ein.</p>



<p>Ich versuchte die Wehen zu veratmen. Nach einiger Zeit konnte ich nicht mehr anders als mitzuschieben. S. sagte so etwas ähnliches wie „Geh nach deinem Gefühl und du kannst gerne auch mal tasten“. Ich spürte einen Kopf und eine drückende volle Fruchtblase. Ich konnte es kaum glauben.</p>



<p>Ich empfand es wie eine kleine Ewigkeit da die Fruchtblase nicht platzen wollte und der Druck enorm war.</p>



<p>Endlich machte es plopp! Eine Wehe später wurde der Kopf geboren. Mir war in diesem Moment noch nicht bewusst, dass unser Baby ein Sternengucker war! Die nächste Wehe folgte und mein Kind schwamm in meine Hände. S. wickelte die Nabelschnur vom Hals des Babys und half mir, das kleine Wunder auf meine Brust zu legen.</p>



<p>Geburtszeit 17:15 Uhr. Wir hatten es geschafft. Dass es am Ende so schnell ging, hatte ich nicht erwartet. Ich platzte fast vor Neugier, da wir bis zur Geburt nicht wussten, welches Geschlecht ich unter meinem Herzen trug. Wir schauten vorsichtig nach. Nach den beiden Jungs hatten wir nun ein Mädchen. 🥰 Es folgte das erste Kennenlernen von unserer Tochter und der kleinen Schwester. Unser Ältester trennte gemeinsam mit meinem Mann die Nabelschnur durch und war unfassbar stolz.&nbsp;</p>



<p>Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung. Es war eine wunderschöne, selbstbestimmte Geburt mit meinen Liebsten und besten Hebamme, die man sich vorstellen kann.&nbsp;</p>



<p>Maja 12.02.2021</p>



<p>Et+7</p>



<p>17:15 Uhr</p>



<p>52cm 3260g</p>



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		<item>
		<title>Geburtsbericht von Ilona</title>
		<link>https://mamaluja.de/geburtsgeschichte-ilona/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[CarinaRosen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2023 08:35:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburtsgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[geburt]]></category>
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		<category><![CDATA[hausgeburt]]></category>
		<category><![CDATA[hebamme]]></category>
		<category><![CDATA[schöne Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Traumgeburt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie du zu uns kamstLiebe Johanna,ich habe mich in der gesamten Schwangerschaft sehr auf dich gefreut. Ich war neugierig, wiees wird. Wie ich mich bei der Geburt schlage. Eine Geburt, war für mich in meiner Vorstellungeine sportliche Herausforderung. Ich wollte sehen, wie ich mich anstelle und ich wurdeauch viel danach gefragt. Ob ich nicht Angst [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mamaluja.de/geburtsgeschichte-ilona/">Geburtsbericht von Ilona</a> erschien zuerst auf <a href="https://mamaluja.de">Mamaluja</a>.</p>
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<p>Wie du zu uns kamst<br>Liebe Johanna,<br>ich habe mich in der gesamten Schwangerschaft sehr auf dich gefreut. Ich war neugierig, wie<br>es wird. Wie ich mich bei der Geburt schlage. Eine Geburt, war für mich in meiner Vorstellung<br>eine sportliche Herausforderung. Ich wollte sehen, wie ich mich anstelle und ich wurde<br>auch viel danach gefragt. Ob ich nicht Angst vor den Schmerzen habe. Besonders, wo ich<br>doch so viele Frauen bei ihrer Geburt begleitet hatte. Sei es nicht abschreckend… wunderten<br>sich viele Frauen. Mir war klar, dass ich mir nicht vorstellen konnte, wie es wird und da noch<br>keine Frau nach der Geburt gesagt hat „ach, das war nicht so schlimm wie ich dachte“, war<br>ich mir sicher, dass es „intensiv“ wird und freute mich drauf. Angst hatte ich keine.<br>Von Anfang an wollte ich es versuchen, dich zuhause auf die Welt zu bringen. Bei einem<br>gesunden Baby und einer gesunden Mutter, gab es keinen Grund in eine Klinik zu fahren. Ich<br>hatte keine Sorge, dass was passieren könnte, da wir ganz in der Nähe ganz viele Kliniken<br>haben. Tatsächlich war einer der Hauptgründe, außer dass ich mich zuhause sehr wohl fühlte,<br>dass ich zu faul war, mit Wehen in einen Wagen zu steigen und mich in eine Klinik bringen zu<br>lassen. Gleich zuhause zu bleiben, schien mir viel gemütlicher und einfacher. Dann würden<br>eben die Hebammen zu uns kommen und nicht wir zu ihnen.<br>Mein Frauenarzt war, da es meine erste Schwangerschaft mit dir war, ein wenig ängstlich. Ich<br>verriet nicht, dass wir eine Hausgeburt planten und so hatte ich Ruhe. Es war alles wunderbar.<br>Das erste Mal, wo ich dein Herzchen so schnell und stark hab schlagen sehen, kamen mir die<br>Tränen. Diesen Moment vergesse ich nie. Auch der allererste Besuch bei meiner Frauenärztin,<br>wo ich dich sah, gut schon 2 Monate alt, war so schön. Ich freute mich so sehr.<br>Ich fand eine Hebammenpraxis, die sich Apfelbäumchen nannten. Eine sehr angenehme<br>Praxis mit lieben Hebammen. Ich sah meistens 2 von ihnen und meine Lieblingshebamme<br>kam am Ende auch zur Geburt. Sie kam zusammen mit Anne, eine Hebamme die die<br>Hebammenpraxis geborgen geboren gegründet hat. Da wollte ich zuerst hin, weil ich Anne<br>und die anderen zwei Gründerinnen noch aus meiner Ausbildung und Praktikumszeit kannte.<br>Sie hatten leider keinen Platz mehr für uns im September, aber wir waren ja trotzdem sehr gut<br>betreut.<br>Die Schwangerschaft mit dir war super. Es gab keine Probleme. Ich hatte nur etwas<br>Schmerzen am Rücken und lief die letzten Wochen was langsam. Von der Seite deines Opas<br>Peter haben wir sehr lockeres Bindegewebe geerbt und bei mir klemmte sich am Kreuzbein<br>ein Nerv ein…<br>Das sollte kein Problem für die Geburt sein und mir ging es nur auf die Nerven, dass die Leute<br>von mir erwarteten schneller zu gehen. Mich störte es nicht, dass mir was weh tat. Im<br>Gegenteil, es war wie eine schöne Aufgabe für mich und erinnerte mich daran, dass der Körper<br>auf alles reagiert. Du konntest gar nichts dafür. Mein Bindegewebe ist sehr weich und in der<br>Schwangerschaft ist meine Hüfte schön auseinander gegangen. Meine letzten Wirbel in der<br>Lendenwirbelsäule sind seit meiner Geburt steif und ich nehme an, das half nicht unbedingt.<br>Ich habe mich immer gut bewegt und war mir sicher, dass das auch wieder besser wird.<br>Ab und zu hatte ich in der letzten Woche vor deiner Geburt hier und da eine kleine Welle. Das<br>war superspannend für mich. Nicht anstrengend oder beängstigend, eher anspornend, dass<br>es nicht lange dauern würde, bis es los geht. Ich freute mich richtig darüber. „Ah, da ist ja was,<br>da bist du ja…. Ah, ich atme bewusst, mach meinen Bauch groß… Oh meine Kleine, du machst<br>das prima…“ Das waren meine Gedanken dabei.<br>Am 25.09.2015 nachts gegen 3 Uhr wachte ich von einer Welle auf. Erst war ich mir nicht<br>sicher, ob ich wach bin, oder ob ich schlief. Dann bemerkte ich, dass ich immer wieder wach<br>wurde. Die Wellen zogen leicht in meinen Rücken und vor allem fühlte es sich wie eine Glut in<br>meiner Mitte an. Ein Schmerz, ein Gefühl, was ich nicht beschreiben kann. Es fühlt sich nicht<br>falsch an, es fühlt sich richtig an und wird mit jedem Mal etwas stärker. Dein Vater schlief<br>neben mir. Ich weckte ihn nicht und atmete bei jeder Welle ruhig vor mich hin. Als die Welle<br>nachließ, schlief ich ein. Bis ca. 6 Uhr, da waren sie etwas stärker und häufiger, so dass ich<br>dazwischen nicht mehr einschlafen konnte. Dazu musste ich bei jeder Spitze der Wellen meine<br>Hüfte kreisen. Schön langsam und dehnend in alle Ecken. Ah, das tat richtig gut. Ich fing auch<br>an zu tönen. Es war ein Muuuuhhhh-Tohn, der tat mir besonders gut. Mit einer tiefen Stimme…<br>Dein Vater wachte auf und machte sich auf zur Arbeit. Ich sagte ihm, dass er sich bereithalten<br>solle, denn vielleicht würde es nicht zurück gehen und stärker werden und wir unsere Tochter<br>bekommen.<br>Gegen 9 Uhr morgens hatte ich ein wenig gefrühstückt, gut getrunken, war oft auf Toilette und<br>die Wellen waren alle 5 Minuten, schön kräftig, so dass ich bei der Welle innehielt, mich stützte,<br>auch in die Knie ging und mich z.B. an einem Stuhl lehnte und festhielt, dabei die Hüfte<br>langsam kreiste und Muuuuuhte. Das tat gut, war nicht anstrengend, fühlte sich gut an und du<br>bewegtest dich nach den Wellen schön. Ich schaukelte dich und mich durch den Tag. Tat dass<br>was ich wollte. Ein wenig aufräumen, Fern sehen, spülen, meine Eltern drüben besuchen.<br>Meinem Vater musste ich erklären, dass es nichts Schlimmes war. Er schaute erschrocken<br>aus, weil ich recht laut bei den Wellen muuuuhhte. ^^° Ich hatte mich in den letzten Stunden<br>ein Paar mal untersucht, um zu sehen, was sich in meinem Körper tut. Mein Muttermund war<br>leicht eröffnet, auf ca. 3 cm, das machte mich froh, denn es hieß für mich, dass du dich definitiv<br>auf den Weg machst. Gegen 11 Uhr rief ich deinen Vater an, dass er doch bald nach Hause<br>kommen könne, denn es wurde stärker und die Wellen kamen immer häufiger alle 3-5 min. Ich<br>zählte es nicht, doch ab und zu schaute ich auf die Uhr, damit ich bescheid geben konnte.<br>Meine Mutter war in der Nähe und wenn ich sie brauchen würde, war sie da. Das gab mir eine<br>enorme Sicherheit. Meine Mutter war mein ganzes Leben wie ein Fels für mich da. Sie schaute<br>mich an und ich sah eine wohlige Freude in ihrem Gesicht. Keine Angst, nur ein „oh, du bist<br>stark“. Sie hatte absolut keinen Zweifel daran, dass alles so war wie es sein sollte. Mein Vater<br>dagegen wirkte ängstlich, aber er sagte selbst, dass er als Mann davor Angst haben muss.<br>Das störte mich nicht. Ich freute mich ihm sagen zu können, dass alles sehr gut war und dass<br>es mir super ging.<br>Um 12 Uhr wurde es mir dann langsam immer unangenehmer. Die Wellen waren so kräftig,<br>dass ich starken Halt benötigte. Ich hatte mit meiner Atmung und dem Muuuuhen gut üben<br>können. Dein Vater war da und kümmerte sich um Wasser für mich. Meine Mutter saß im<br>Raum, oder in meiner Nähe und strahlte ihre Ruhe zu mir rüber. Nicht zu nah, aber so nah,<br>dass ich sie dort noch fühlte. Bis dahin hatte ich meine Hebamme immer wieder geschrieben,<br>wie es läuft und nun rief ich sie an. Ich hatte ca. 5 cm bei meinem letzten Nachschauen an<br>meinem Muttermund bemerkt. Sie machte sich auf den Weg und als sie 30 Minuten später bei<br>uns ankam, war ich sehr erleichtert, denn der Druck auf Alles nach unten war richtig stark und<br>ich freute mich, sie an meiner Seite zu haben.<br>Sie untersuchte mich… es waren mittlerweile ca. 8 cm. Oh, da war ich erleichtert, ich fühlte<br>mich stark. „Chacka!“ sagte ich mir innerlich. „Das schaffe ich. Ich bin bärenstark“. Ja, deine<br>Mutter ist was ihre Kraft angeht, nicht schüchtern. Schon als Kind wollte ich stark sein und<br>sportlich. Schon meine Entstehung war so. Ich war eine Invitro Kind, eins von 5 in der Mitte<br>und so stark, dass ich alle anderen weck geschubst habe. Das tat ich auch während deiner<br>Geburt. Es kamen Besucher zu meiner Oma, während ich wehend in unserem Treppenhaus<br>auf und ab ging. Ich hatte keinen Plan mehr, ich tat das war meinem Körper guttat und reagierte<br>auch so. Der Besuch lachte…. „oh, eine Geburt“ Als wäre das ein Event. Ich erinnere mich<br>nicht gut, nur dass ich ihnen meinen Rücken zudrehte und weiter Muuuuuhte und meine<br>Wellen annahm. Meine Mutter war außer sich, erzählte sie mir später. Der Besuch ging zu den<br>Räumen meiner Oma und wir machten mit unserer Geburt weiter. Mich konnte nichts<br>rausbringen. Ich war mit dir im Flow, Zuhause, in meinem Reich und vor allem hatte ich meinen<br>Körper, der wunderbar funktionierte. Mir wurde warm, ich zog mich ganz aus. Ich brauchte<br>keine Kleidung mehr. Die Hebamme hatte ihre Kollegin, die ich auch schon kannte, sogar noch<br>aus meiner Ausbildung, dazu gerufen. Das war ein tolles Zeichen. Zwischendurch ist die<br>Fruchtblase geplatzt. Da wurde der Druck deutlich stärker und ich war froh, dass du dir damit<br>zeit gelassen hattest. Ich hatte schon mit meinen Fingern deinen Kopf unter der Fruchtblase<br>gespürt. Jetzt spürte ich ihn ganz hart, wie er sich weiter runter wagte. Du bist so ein tapferes<br>Mädchen. Dein Vater hielt mich im Stehen fest, ich konnte meine Finger in seinen Arm graben,<br>er sagte nichts, das war gut. Meine Mutter war da und reichte mir ihre Hand. Ach meine Mama,<br>sie gab mir Halt, als Frau. Sie wusste was es bedeutet, das spürte ich. Die Hebammen hörten<br>sanft an meinem Bauch nach deinen Herztönen und sie waren stark wie ein Pferd.<br>Trampperditrammper… galoppiertest du dich durch deinen Weg. Ich war stolz auf dich und<br>mich. Meine Hebamme, die Katy, die mich leitete war jung, ich war ihre erste Kollegin, die sie<br>leitete. Sie gab mir mit ihrer sanften Stimme Halt, erinnerte mich zu atmen, ließ mich nach der<br>Welle Ruhen und ihre zweite Hebamme, die liebe Anna, fühlte sich für mich wie eine weitere<br>Mutter an. Sie war noch nicht Mutter, hatte aber für mich schon früher eine mütterliche Rolle<br>eingenommen, trotz ähnlichen Alters.<br>Wir rollten auf die Geburt zu. Als ich noch nicht vollständig war wurde es sehr turbulent bei<br>mir. Ich spürte diesen starken Druck, so strak… Irgendwann dachte ich, dass ich jetzt sterben<br>würde. Ich dachte weder an dich, noch an sonst wen. Nur an mich, dass ich nicht sterben<br>wollte. Ich schrie auf Griechisch nach meiner Mutter. „Mama, biothia!“ Mama, Hilfe! Hieß es<br>und meine Mutter war da. Sie sagte mir: „ich bin da“. Sie hielt meine Hand in ihrer und ich hielt<br>ihre ganz fest und zog mich aus dem Schwarz, in dem ich reingerutscht war, raus. Dann sah<br>ich meine Hebammen, meinen Bauch, dich und schöpfte neue Kraft. Nein, ich war nicht<br>gestorben und das musste jetzt alles fertig werden. Ich wollte dich endlich sehen und endlich<br>in meinen Armen halten.<br>Jetzt ging es richtig los. Ich durfte mit schieben und ah, das war gut. Im 4-Füßler schob ich<br>erst leichter und dann immer stärker mit starker Stimme und Körper bei den Wellen mit. Meine<br>Hebammen zeigten mir, wie ich mich hinsetzten konnte und da versuchte ich es ebenfalls. Erst<br>fand ich die hockende, sitzende Position nicht gut, es tat mehr weh, aber dann fand ich Halt<br>und Zugang zum Boden. Meine Füße wurzelten sich fest, neben unserem Bett und ich schob<br>dich immer weiter runter. Du warst so tapfer. Ich schwitzte und nach einer kleinen Weile spürte<br>ich deinen Kopf, tastete nach ihm, als meine Hebammen sagten, du seist zu sehen. Oh, dieses<br>Gefühl, als meine Finger deine Kopffalten spürten, vergesse ich nie. Da warst du, so nah….<br>Nicht mehr viel, du warst bald da. In den Wellenpausen wurde ich richtig euphorisch. Während<br>der Wellen muss ich wohl geflucht haben, auf Englisch… ich erinnere mich nicht mehr ganz<br>so klar, nur daran, dass es sehr intensiv und gut war. Dann trat dein Kopf durch und es tat<br>weh, aber in der nächsten Sekunde als du geboren wurdest, fühlte ich eine Erleichterung von<br>innen. Du warst warm und weich, als du nach draußen schwommst und da lagst du. Rund und<br>schön vor mir. Ich sah dich und war direkt verliebt. „Schaut sie auch an, ist sie nicht<br>wunderschön?!“ sagte ich allen um mich herum auf Griechisch und Deutsch. Liebe auf den<br>ersten Blick für mein ganzes Leben, meine liebe kleine Tochter! Meine Johanna!<br>Ich wollte dich zu mir hochnehmen, da bemerkte ich, dass mein rechter Arm lahm war. Das<br>fand ich nicht schlimm. Ich bekam von meinen Hebammen etwas Hilfe, um dich zu mir zu<br>nehmen und in die Arme zu schließen. Wir wurden mit warmen Tüchern zugedeckt. Seitdem<br>halte ich dich fest. In meinen Armen, in meinen Gedanken, in meinem Leben. Meine Große<br>Maus.<br>Die Plazenta kam mit einem Hüsterchen von mir hinterher. Ich hatte keine Verletzung und laut<br>meinen Hebammen war es eine „Sahne Geburt“. Meine Mutter war so stolz und ich erst. Ich<br>legte dich nach den ersten Minuten des Anschmachtens an die Brust zum Trinken. Du hattest<br>eine weiche, warme Zunge und schlucktest tapfer. Hier ging unser gemeinsames Abenteuer<br>auf der trockenen Erde los.<br>Mein Arm heilte nach ein paar Wochen. Wir wussten erst nicht, ob es schlimm war. Als ich<br>nach Stunden meinen rechten Arm immer noch nicht richtig heben konnten, bekam ich einen<br>Termin beim Orthopäden und Neurologen. Ich war bei unserer Geburt mit meiner rechten Hand<br>umgeknickt und hatte mir einen Nerv des Handgelenks eingeklemmt. Mit Physio- und<br>Elektrotherapie war mein Flügel so gut wie neu innerhalb einiger Wochen. Du hast mich zu<br>jedem Termin begleitet.</p>
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		<title>Geburtsgeschichte von Svenja</title>
		<link>https://mamaluja.de/geburtsgeschichte-svenja/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[CarinaRosen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2023 15:10:46 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[geburt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wo fange ich an? Nachdem ich ja zwei Wochen übertragen habe bei meiner großen Prinzessin 2017 war es so, dass ich die Schnauze voll hatte und mir gesagt wurde, wenn bis morgen nichts passiert, müsste ich ins Krankenhaus zur Einleitung&#8230;. Das war für mich ein Graus, weil meine Mutter mir nur Schlechtes von meiner Geburt [&#8230;]</p>
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<p>Wo fange ich an? Nachdem ich ja zwei Wochen übertragen habe bei meiner großen Prinzessin 2017 war es so, dass ich die Schnauze voll hatte und mir gesagt wurde, wenn bis morgen nichts passiert, müsste ich ins Krankenhaus zur Einleitung&#8230;. Das war für mich ein Graus, weil meine Mutter mir nur Schlechtes von meiner Geburt erzählte mit Einleitung vor 30 Jahren. Also tat ich alles was man tun kann, alle Tipps und Tricks: Viel spazieren gehen, Shopping-Tour, Waldspaziergang, Baden, Sex haben, dann kochte ich etwas Leckeres, Reis mit leckerem Zwiebelsahne Hähnchen. Nach dem Essen bin ich auch direkt auf der Couch eingeschlafen. Gegen 23 Uhr wachte ich auf und merkte schon irgendwas stimmt nicht. Ich musste auf Toilette war mein erster Gedanke. Dann musste ich immer wieder auf die Toilette. Um 2 Uhr nachts weckte ich meinen Partner, um 3 Uhr waren wir im Krankenhaus. Es ging alles Schlag auf Schlag. Erstmal war ich stundenlang in der Badewanne, weil ich so gerne eine Wassergeburt gehabt hätte. Dort platzte übrigens auch meine Fruchtblase, also wir hatten keine Schweinerei zu Hause und nicht im Auto, sondern einfach nur in der Badewanne. Im wunderbaren Krankenhaus, wo die Hebammen und Schülerinnen super für uns da waren, nur kurz vor der Entbindung war es etwas erschreckend, weil sie wollten das Wasser warm machen für das Baby und plötzlich waren meine Wehen, weg also musste ich aufstehen und in ein anderes Zimmer gehen. Das war das einzige anstrengende. Dort angekommen habe ich ein paar vorgegebene Übungen gemacht und hielt mein Baby im Arm. Leider keine Wassergeburt aber ohne schlimme Verletzungen eine wunderschöne Geburt von Maya Emilia 2017. Wehen Start 23 Uhr zu Hause, Entbindung morgens früh vor 11 Uhr erste Entbindung und dafür ziemlich schnell. Zweite Entbindung 2020 ging es auch abends 23 Uhr los und sie war morgens um 5 Uhr da also tatsächlich schneller als meine erste Geburt.</p>



<p>Aufgeschrieben von der lieben Svenja. Vielen Dank, dass ich es hier auf meinem Blog veröffentlichen darf. </p>



<p>Wenn du mir auch Geburtsreise schicken möchtest würde ich mich sehr freuen. Schreib mir gerne eine Mail an&nbsp;<a href="https://mamaluja.de/kontakt/">info@mamaluja.de</a>&nbsp;</p>
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